Aarau
Nach Wasserleitungs-Bruch: Für ewige Halde-Baustelle ist Ende in Sicht

Ein halbes Jahr nach den Wasserrohrbrüchen wird immer noch gebaut. Stadtbaumeister Jan Hlavica sagt, warum.

Katja Schlegel
Drucken
Teilen
Seit Ende Februar ist die Aarauer Halde eine grosse Baustelle.

Seit Ende Februar ist die Aarauer Halde eine grosse Baustelle.

Katja Schlegel

Es begann klein und bereits Ende Februar, mit einem Leck in der Wasserleitung. Inzwischen hat sich die Bauerei in der Halde zu einer langandauernden Baustelle entwickelt. Auch jetzt, ein halbes Jahr nach dem ersten Wasserrohrbruch, stehen schwere Baumaschinen in der Gasse. Und auf der Tafel mit den Informationen zur Baustelle wurde das Bauende bereits mehrfach mit einem neuen Monat überklebt. Stand jetzt sollen die Arbeiten im September abgeschlossen werden.

Die Leitung war maroder als gedacht

Dass die Leitung kaputter war als angenommen, war bereits im März klar. Kurz nach der ersten Reparatur brach die Leitung ein zweites, drittes und viertes Mal. Also beschloss die Eniwa, die Leitung komplett zu ersetzen. Die Stadt nutzte die Gelegenheit und liess die Kanalisation gleich mit erneuern.

Und es blieb nicht bei diesen Arbeiten: Es wurden in Etappen auch noch Sanierungen respektive Erneuerungen an den Versorgungsleitungen für Strom und Gas der Eniwa sowie am Kabelnetz der UPC ausgeführt.

Pflästerer brauchen rund acht Wochen

Arbeiten, die normalerweise keine sechs Monate in Anspruch nehmen. Verzögernd wirkte auch hier die Pandemie, wie Stadtbaumeister Jan Hlavica auf Anfrage sagt, rund drei Monate habe der coronabedingte Unterbruch gedauert. «Wir gehen aber davon aus, dass die Arbeiten an der Wasserleitung, der Kanalisation und an den anderen Werkleitungen diese Woche abgeschlossen werden.»

Was dann noch fehlt, ist die Pflästerung. Auch hier wird es wegen vieler aufgestauter Aufträge seitens Pflästerer zu Verzögerungen kommen, sagt Jan Hlavica. «Die Arbeiten werden aber voraussichtlich bis Ende Oktober ausgeführt.»

Die Bauzeit der Pfläste- rer wird wiederum rund acht Wochen in Anspruch nehmen. Mit den Instandstellungsarbeiten der Pflästerung wurde im untersten Bereich der Halde gestartet.