Weitere drei Kandidierende erhielten fünf, zwei und null Stimmen. Froh über die Wahl ist Kreisschulratspräsident Urs Heuri. Er hofft, «dass nach den Turbulenzen nun wieder zukunftsgerichtet gearbeitet werden kann».

Die Schulpflege setzt sich wie folgt zusammen: Brigitte Frehner, Unterentfelden, Präsidentin, Markus Hugentobler, Oberentfelden, Vizepräsident, Peter Preisig, Unterentfelden, Georges Brandenberg, Oberentfelden, sowie die frisch gewählte Irène Vogel.

Nach dem ersten Wahlgang im Dezember 2013 galten Brandenberg und Preisig als gewählt. Frehner, Hugentobler und Thomas Ziehli verpassten das absolute Mehr. Mehr als knapp fiel dann der zweite Wahlgang Ende Juni aus, den die desavouierten Kandidaten mit einer Beschwerde erzwungen hatten.

An diesem zweiten Wahlgang folgte prompt die Quittung: Die Mitglieder des Kreisschulrates hatten 17 von 18 Wahlzetteln ungültig oder leer eingelegt. Ein einziger hatte den drei Kandidierenden Brigitte Frehner, Markus Hugentobler und Thomas Ziehli seine Stimme gegeben.

Da im zweiten Wahlgang das absolute Mehr zählt, waren sie gewählt. Ziehlis Wahlannahme blieb aber offen, da er der Sitzung entschuldigt fernblieb. In der Folge verzichtete er auf die Wahl, was den neuerlichen Wahlgang erforderlich machte.

Kandidatur reiflich überlegt

Die neue Schulpflegerin Irène Vogel hofft, dass sich die Wogen nun glätten und sich die Schulbehörden auf ihre Arbeit konzentrieren können. «Erfahrung mit Schulthemen habe ich als Mutter sowie als Kindergärtnerin und Mitglied von Kommissionen», sagt sie. In Oberentfelden aufgewachsen, lebte sie mehrere Jahre mit ihrer Familie in Aarau.

Vor 13 Jahren kehrte sie nach Oberentfelden zurück. Sie habe es sich gut überlegt, ob sie sich in der Schulpflege engagieren wolle. «Ich bin nicht mehr berufstätig, zwei meiner drei Söhne sind erwachsen, also habe ich freie Ressourcen und bin motiviert», sagt sie. (Kel)