Densbüren

Nach Sufffahrt: Ersatz für demoliertes Bus-Häuschen kostet 35'000 Franken

Vor einem Jahr mähte ein Betrunkener das Buswartehäuschen um.Bild: nro

Vor einem Jahr mähte ein Betrunkener das Buswartehäuschen um.Bild: nro

Vor fast genau einem Jahr, am 9. Dezember 2018, donnerte ein betrunkener Autofahrer um 6.30 Uhr in der Frühe in das Buswartehäuschen an der Haltestelle Ausserdorf in Densbüren, direkt gegenüber der «Pinte». Der 29-jährige Deutsche, bei dem ein Atemalkoholtest einen Wert von über einem Promille ergab, kam mit leichten Verletzungen davon. Das Bus-Häuschen hingegen war komplett demoliert.

Nun liegt bei der Gemeindeverwaltung bis zum 14. Dezember das Baugesuch für das neue Buswartehäuschen auf. Demnach belaufen sich die Kosten für das neue Häuschen auf 35'000 Franken (ohne Land). Bauherrin ist die Einwohnergemeinde.

Das Projekt steht nicht in direktem Zusammenhang mit der anstehenden Sanierung der Staffeleggstrasse, deren Perimeter von der Abzweigung Asp bis zum nördlichen Dorfausgang reicht und auch den Bereich um das Buswartehäuschen umfasst. Laut deren Projektleiter, Fabian Gasser vom Departement Bau, Verkehr, und Umwelt, ­werden die Arbeiten am neuen Bus­wartehäuschen dennoch mit der Sanierung koordiniert.

Die Baubewilligungen für die Sanierung sind alle rechtskräftig. Derzeit laufen die letzten Landerwerbsverfahren. «Parallel erarbeiten wir das Ausführungsprojekt», sagt Fabian Gasser. Darin werde auch definiert, wie der Verkehr während der rund anderthalb bis zwei Jahre dauernden Bauzeit fliessen soll. Eine Vollsperrung der Staffelegg ist nicht vorgesehen.

Wann geht es los? «Die Submission ist für das erste Quartal 2020 geplant», so Gasser. Voraussichtlich kann im Sommer 2020 mit dem Bau begonnen werden. (nro)

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