Stadion Aarau

Nach Schulterschluss: 97 Prozent der «Meinstadion.ch»-Spender geben ihr Geld auch für «Plan B»

Nach dem Schulterschluss für ein Stadion mit Hochhäusern stand die Gruppe «meinstadion.ch» vor einem Problem. Dieses hat sich nach einer Online-Umfrage jedoch gelöst.

Seit zwei Wochen ist klar: Das Fussballstadion im Aarauer Torfeld Süd wird entweder zusammen mit vier Hochhäusern gebaut – oder gar nicht. "Plan B". Dazu haben sich die vier Parteien Stadt, HRS, FC Aarau und "meinstadion.ch" durchgerungen.

Letztere stand jedoch vor einem Problem: Ursprünglich begann "meinstadion.ch", Geld für die Umsetzung von "Plan A" zu sammeln, also für ein Stadion mit oder ohne Mantelnutzung, aber ganz sicher ohne Koppelung an den Bau von Hochhäuserm. Dies hielt die Gruppe um Ex-FCA-Präsident Michael Hunziker sogar in ihren AGB fest.

Nach dem Schulterschluss für "Plan B" lancierte Hunziker am 22. März eine Online-Umfrage bei allen Spendern, ob diese ihr Geld auch für "Plan B" zur Verfügung stellen. Ergebnis: 97 Prozent der Teilnehmer stehen hinter "Plan B". 1131 von 1878 Spenderinnen und Spendern nahmen an der Umfrage teil (60 Prozent Beteiligung), wovon sich 66 gegen "Plan B" stellen und ihr Geld zurückwollen. Gemäss "meinstadion.ch" entspricht dies einer Summe von 75'990 Franken.

Michael Hunziker sagt: «Das Ergebnis der Online-Umfrage freut uns sehr. Natürlich versuchen wir, von den Spendern, welche sich gegen Plan B ausgesprochen haben, in den nächsten Tagen möglichst viele umstimmen zu können.»

Der aktualisierte Spendenstand beträgt 1'606'306 Franken. Das Spendenziel bis Mitte Mai sind 2 Millionen.

Die unendliche Geschichte des Aarauer Stadions in Bildern:

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