Suhr
Nach Polizeieinsätzen in Suhr: Lebenspartnerin des Schussopfers nach Königsfelden eingewiesen

Die Lebenspartnerin des Schussopfers von Suhr löste am Dienstag einen zweiten Polizeieinsatz aus. Nun wurde sie in die psychiatrische Klinik Königsfelden eingeliefert. Das Paar fiel im Quartier früher schon negativ auf.

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(sam) Nur 24 Stunden nach der tödlichen Schussabgabe auf einen 68-jährigen Mann, musste die Polizei erneut ins Helgenfeldquartier nach Suhr ausrücken: Die Partnerin (37) des Schussopfers hatte mehrmals bei der Notrufzentrale angerufen und mit Amok gedroht.

Vor Ort liess sich die Frau widerstandslos abführen. Am Mittwoch wurde sie auf Verfügung eines Arztes in die psychatrische Klinik Königsfelden eingeliefert, wie der Regionalsender Tele M1 berichtet. Wie lange sie dort bleiben muss, ist unklar.

«Patienten können sich dagegen wehren, indem sie Rekurs einlegen», erklärt Andreas Frei, leitender Arzt der forensischen Klinik Baselland. Dieser Rekurs werde erst von der Klinik beurteilt, könne aber auch ans Gericht weitergezogen werden.

Die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Die 37-Jährige dürfte unter Schock stehen, nachdem sie am Dienstag miterlebt hat, wie ihr Lebenspartner von einem Polizisten erschossen wurde.

Wie Quartierbewohner gegenüber Tele M1 sagen, leide die Frau an einer paranoiden Schizophrenie und sei auf Medikamente angewiesen. Die beiden seien im Quartier immer wieder negativ aufgefallen, weil sie laut gestritten und selbst Kinder angepöbelt hätten.

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