Die Aargauer Kantonspolizei hat am Donnerstagabend in der Nähe der Kettenbrücke in Aarau zwei Asylbewerbwer festgenommen. Ein 21-jährigen Algerier und ein 28-jährigen Tunesier werden verdächtigt, zwei junge Afghanen, ebenfalls Asylbewerber, mit einem Messer verletzt zu haben.

Gemäss Polizei kam es auf der Zurlindeninsel zum Streit unter einer Gruppe von Asylbewerbern. Die Uniformierten mussten mit mehreren Patrouillen gleich zweimal ausrücken.

Wegen des unkoperativen Verhaltens einzelner hätten die genauen Umstände des Streits zuerst nicht geklärt werden können, schreibt die Kapo in einer Medienmitteilung. Da später ein Passant lautes Geschrei von der Zurlindeninsel meldete, rückte die Polizei erneut aus. Sie fand zwei junge Afghanen mit blutenden Verletzungen vor. Die Ambulanz brachte die Männer ins Kantonsspital Aarau. Ihre Verletzungen erwiesen sich als nicht lebensbedrohlich.

Etliche kontrollierte Asylbewerber seien alkoholisiert gewesen. Gegen die mutmasslichen Täter, welche später bei der Kettenbrücke festgenommen wurden, eröffnete die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung.