Rombach

Nach Messer-Attacke: «Es braucht sehr rasch eine Unterbringungs-Möglichkeit für die Kinder»

Messerattacke in Rombach: Was passiert mit den Kindern der schwer verletzten Mutter?

Messerattacke in Rombach: Was passiert mit den Kindern? Der Beitrag von TeleM1.

Eine 34-jährige Eritreerin wurde am Sonntag mit stark blutenden Schnitt- und Stichverletzungen ins Spital gebracht. Ihr Ehemann befindet sich in Untersuchungshaft. Wie es mit den Kindern weitergehen soll, ist unklar. Ein bekannter Opferanwalt sagt, was jetzt wichtig ist.

Eine 34-jährige Eritreerin wurde am vergangenen Sonntag Opfer schwerer häuslicher Gewalt. Die Polizei nahm ihren 40-jährigen Ehemann unter dringendem Tatverdacht fest. Für den mutmasslichen Täter wurde Untersuchungshaft angeordnet. Eine Ambulanz brachte die lebensgefährlich verletzte Frau ins Spital, wo sie notoperiert wurde.

Für die beiden Kinder veränderte sich in dieser Nacht das ganze Leben. Das siebenjährige Mädchen und der einjährige Junge hätten die Bluttat offenbar selber mitbekommen, sagt Opferanwalt Markus Leimbacher, der schon ähnliche Fälle betreut hat, gegenüber dem Fernsehsender Tele M1. Es müsse sichergestellt werden, dass die beiden Kinder den Vorfall in «geeigneter Weise» verarbeiten können. 

Zustand weiterhin kritisch

«Dazu kommt, dass die beiden ihre engsten Bezugspersonen von einer Sekunde auf die nächste verloren haben», sagt Leimbacher weiter. Man müsse möglichst schnell eine geeignete Unterbringungsmöglichkeit für die Kinder suchen. In erster Linie setze man in solchen Fällen auf die Verwandtschaft. Ansonsten würden die Kinder fremdplatziert – in einem Heim oder bei Pflegeeltern.

Der Zustand der 34-Jährigen ist laut Staatsanwaltschaft weiterhin kritisch. Sie bedürfe intensiver medizinischer Behandlung. Deshalb ist noch unklar, wie es mit den beiden Kindern weitergeht. (wue)

Meistgesehen

Artboard 1