Aarau
Nach Inferno auf Lesbos fordern mehrere Einwohnerräte: Die Stadt soll 16 Flüchtlinge aufnehmen

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Einige Flüchtlinge sind mittlerweile in einem temporären Camp auf Lesbos untergekommen.

Einige Flüchtlinge sind mittlerweile in einem temporären Camp auf Lesbos untergekommen.

EPA

27 Einwohnerratsmitglieder fordern den Stadtrat auf, sich bereit zu erklären, mindestens 16 geflüchtete Menschen aus dem niedergebrannten Flüchtlingslager Moria auf Lesbos, Griechenland, in Aarau aufzunehmen.

«Die unmenschliche Si­tuation auf den griechischen Inseln ist eine Folge der europäischen Flüchtlingspolitik», schreiben sie in einem dringlichen Postulat. «Jeder Dublin-­Staat kann aber auch jeder­- zeit von sich aus asylsuchende Menschen in Not aufnehmen. Diese Möglichkeit muss die Schweiz jetzt nutzen.» Dafür solle sich der Stadtrat auf kantonaler und nationaler Ebene stark machen. Das Postulat ist von Ratsmitgliedern der SP, Grüne, GLP, Pro Aarau, EVP und CVP unterzeichnet. (nro)

Feuer in Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos
9 Bilder
Brennendes Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos
Das Feuer im Flüchtlingscamp war am Montagabend unter Kontrolle. Wie es zum Brand kam, ist noch nicht definitiv geklärt.
Zwischen 3000 und 4000 Flüchtlinge mussten evakuiert werden.
Das Lager Moria gehört zu den grössten des Landes

Feuer in Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos

Keystone