Aarau

Nach Inferno auf Lesbos fordern mehrere Einwohnerräte: Die Stadt soll 16 Flüchtlinge aufnehmen

Einige Flüchtlinge sind mittlerweile in einem temporären Camp auf Lesbos untergekommen.

Einige Flüchtlinge sind mittlerweile in einem temporären Camp auf Lesbos untergekommen.

27 Einwohnerratsmitglieder fordern den Stadtrat auf, sich bereit zu erklären, mindestens 16 geflüchtete Menschen aus dem niedergebrannten Flüchtlingslager Moria auf Lesbos, Griechenland, in Aarau aufzunehmen.

«Die unmenschliche Si­tuation auf den griechischen Inseln ist eine Folge der europäischen Flüchtlingspolitik», schreiben sie in einem dringlichen Postulat. «Jeder Dublin-­Staat kann aber auch jeder­- zeit von sich aus asylsuchende Menschen in Not aufnehmen. Diese Möglichkeit muss die Schweiz jetzt nutzen.» Dafür solle sich der Stadtrat auf kantonaler und nationaler Ebene stark machen. Das Postulat ist von Ratsmitgliedern der SP, Grüne, GLP, Pro Aarau, EVP und CVP unterzeichnet. (nro)

Erst 800 Migranten in neuem Zeltlager auf Lesbos

15.9.2020: Erst 800 Migranten in neuem Zeltlager auf Lesbos

Die Aufnahme von Migranten im neuen Zeltlager Kara Tepe kommt nur mühsam voran. Ein Grossteil der 12'000 Menschen, die im niedergebrannten Lager Moria gelebt hatten, harren auf der Strasse aus. Ein Asylprozess kann aber nur im Lager durchlaufen werden.

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