Die Fusion der Aargauer Privatbahngesellschaften BDWM und WSB zur Aargau Verkehr AG (AVA), die am 19. Juni von den Generalversammlungen definitiv beschlossen wird, hat auf die Busbetrieb Aarau AG (BBA) doch mehr Auswirkungen als anfänglich vermutet: Erstens erhielt das Unternehmen mit «BBA Bus Aarau» einen neuen Namen – eigentlich ist es ein Comeback des alten. Zweitens bekommt es nun ein weitgehend eigenständiges Management.

Bisher war der WSB-Direktor auch der BBA-Direktor (bis Ende 2017 Mathias Grünenfelder, aktuell Severin Rangosch). Neu wird Peter Baertschiger (58) zum Geschäftsführer der Busbetrieb Aarau AG. Der Oberentfelder tritt seine Funktion am 1. Januar 2019 an. Baertschiger amtet seit 2009 als Leiter Busbetrieb. Er ist ausserhalb seiner beruflichen Tätigkeit Mitglied des Kreisschulrates der Schule Entfelden (für die SP).

Die Busbetrieb Aarau AG wird in Zukunft nur noch die Führung des Finanzbereichs und die Führung der Personaladministration von der AVA beziehen. Das haben die beiden Verwaltungsräte vereinbart. «Ich freue mich über diese Zusammenarbeit, denn damit können weiterhin für beide Seiten kostensparende Synergien genutzt werden», erklärt BBA-Verwaltungsratspräsident Peter Forster.

Die Busbetrieb Aarau AG hat gut 100 Mitarbeiter. Mehrheitsaktionär ist die Stadt Aarau (52,6 Prozent). Grösster Privataktionär ist die unter anderem im Transportgeschäft tätige Knecht Holding AG (30,1 Prozent). Die BBA hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 noch nicht publiziert. Die Generalversammlung findet am 7. Juni statt. (uhg)