Aarau
Nach der Sprengung folgt das grosse Aufräumen

Vom einstigen Prestigebau, den die Firma Sprecher und Schuh 1967 in Aarau bezogen hat, ist nur noch ein Trümmerhaufen übrig. Auch er wird in wenigen Wochen verschwunden sein. Die Überreste des gesprengten Hochhauses werden einige Lastwagen füllen.

Toni Widmer
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Wo das Hochhaus stand, ist jetzt ein Krater
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Vom Turm bleibt nichts als ein Trümmerhaufen
Vom Turm bleibt nichts als ein Trümmerhaufen
Vom Turm bleibt nichts als ein Trümmerhaufen
Vom Turm bleibt nichts als ein Trümmerhaufen
Vom Rockwell-Turm bleibt nur ein Trümmerhaufen: Aarau am Tag danach

Wo das Hochhaus stand, ist jetzt ein Krater

Alex Spichale

Geschätzte 5000 Tonnen Beton, Stahl und Eisen liegen nach der gelungenen Sprengung auf der Baustelle am Gais-Kreisel. Ein Trümmerhaufen von über 10 Metern Höhe und einer Grundfläche von 30 x 30 Metern. Gefährliche Stoffe sind nicht darunter. Alle Einbauten, Isolationen, Installationen sowie Asbest und PCB sind bereits vor dem grossen Knall entfernt worden.

Diese riesige Menge gilt es in den nächsten Wochen zu entsorgen. Die Mitarbeiter der Gebrüder Huber AG Aarau haben schon kurz nach der Sprengung mit dem Aufräumen begonnen. Mit einem Bagger wurde der Trümmerhaufen verfestigt und so die Gefahr gebannt, dass Material auf die angrenzende Buchserstrasse fallen könnte.

Vor Mitternacht stand er noch: Da herrschte noch reger Betrieb beim Gais-Kreisel
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Das Hochhaus steht noch...
...dann krachts in sich zusammen...
Die Wasserwerfer dämmen die Staubentwicklung ein
Die Sanduhr auf das Hochhaus projiziert. Lange kann es nicht mehr dauern
Der Countdown: Noch drei Sekunden
Der Countdown: Noch zwei Sekunden
Der Countdown: Noch eine Sekunde
Der Countdown ist auf Null.
Das Hochhaus steht noch, doch Sekunden später...
...Sprengungen sind zu sehen...
...das Haus kracht in sich zusammen
Das Hochhaus fällt in sich zusammen
Das Hochhaus fällt in sich zusammen
Die Staubwolke macht sich breit
Die Staubwolke macht sich breit
Die Staubwolke macht sich breit
Die Staubwolke verzieht sich ziemlich schnell wieder
Das Hochhaus in Schutt und Asche
Zuschauer bestaunen das in Trümmern liegende Hochhaus
Das Hochhaus in Schutt und Asche
Das Hochhaus in Schutt und Asche

Vor Mitternacht stand er noch: Da herrschte noch reger Betrieb beim Gais-Kreisel

Toni Widmer

Neuer Tower bis 2015

In den nächsten Wochen wird der Bauschutt von der Firma Huber abtransportiert, sortiert und umweltgerecht entsorgt. Dazu werden mehrere Hundert Lastwagenfahrten nötig sein. Auf der stark befahrenen Buchserstrasse wird dieses zusätzliche Verkehrsaufkommen aber wohl kaum merklich ins Gewicht fallen.

Ist der Schutt weg, kann das Gelände für den Bau des Nachfolge-Hochhauses, dem Tower von GastroSocial, vorbereitet werden. Laut Terminplan der Immobilienfirma Mobimo, die bei der Neugestaltung des Aeschbach-Quartiers federführend ist, sollen dort bereits gegen Ende 2015 über 200 neue Arbeitsplätze bezogen werden können.

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