Aarau
Nach dem Schlussspurt im Juniorencamp geht niemand mit leeren Händen heim

Am Donnerstag geht das 19. Juniorencamp im Schachen Aarau zu Ende. Nicht nur die Besten werden am Ende des Camps belohnt. Alle erhalten zum Preis einen prall gefüllten Rucksack.

Josua Bieler
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Die Gruppe von Marcel Bargetzi sprintet nach dem Morgentraining Richtung Festzelt.bie

Die Gruppe von Marcel Bargetzi sprintet nach dem Morgentraining Richtung Festzelt.bie

Josua Bieler

Ungeduldig sitzen die 310 Teilnehmer des 19. Juniorencamps im Festzelt. Vom 13. bis 17. April dreht sich für die Kinder alles um Fussball. Als die Organisatoren die jungen Fussballer auf die Felder schicken, gibt es kein Halten mehr. Die Kinder strömen durch den engen Zeltausgang und spurten zu den Fussballfeldern. Es sind mehr Knaben darunter, aber hie und da taucht auch ein weiblicher Fussballfan auf.

Und dann sind da noch die Herren in den roten Jacken: Einer davon ist Marcel Bargetzi, 3. Liga-Trainer beim FC Roggwil und einer der 25 Trainer im Camp. «Ich führe in dieser Woche keine harten Trainings durch, ich will den Kindern einfach die Freude am Fussball vermitteln.»

Auf dem Platz nebenan trainiert Dino Cristallo, Juniorentrainer beim FC Aarau, seine Gruppe. Er weiss, wie man die Motivation der Kinder aufrecht erhält: «Ich mache immer wieder Wettkämpfe, auch im Training, das spornt die jungen Fussballer an.» Bei einer Sprintübung müssen die Junioren zu einer Markierung und wieder zurück sprinten. Jeder will der Schnellste sein. Cristallo erkürt den Gewinner.

«Du bist gar nicht bis zur Markierung gerannt», reklamiert ein Knabe beim Sieger und verlangt eine Wiederholung des Wettbewerbs. Es wird mit vollem Einsatz gekämpft, ob mit oder ohne Ball.

Nachmittags treten Gruppen der gleichen Altersklasse gegeneinander an. Ein Abschlussturnier gebe es aber nicht, sagt Thomas Valli, OK-Präsident des Events. Alle Teilnehmer würden aber einen Rahmenwettbewerb absolvieren, wo Schussstärke, Schussgenauigkeit und Ballkontrolle getestet und ausgewertet werden.

Die Besten werden belohnt. Mit leeren Händen geht aber niemand nach Hause. Die Teilnehmer dürfen einen prall gefüllten Rucksack mit Fussball, Stollen, Trinkflasche und weiteren Fussballartikeln mitnehmen.

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