AMA Aarau
Nach dem Kuhmelken gehts zum Hörtest and der AMA

Ein Rundgang durch die Ausstellung im Aarauer Schachen zeigt, Alt und Jung stürmen die Ausstellung und lassen sich vom grossen Angebot begeistern.

Peter Siegrist
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Impressionen vom einem AMA-Rundgang
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Impressionen vom einem AMA-Rundgang

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Peter Siegrist

Das herzliche Willkommen der AMA-Veranstalter ist nachhaltig. Der Stempelabdruck in Herzform auf dem Handgelenk des Besuchers erinnert an interessante Stunden.

Ein Gang durch die Messehallen wird zum Streifzug durch unsere moderne Zivilisation. Bedürfnisse werden geweckt und mit «guten Angeboten» gleich gestillt.

Jeder Lebensbereich wird angesprochen. Gleich zu Beginn trifft der Besucher auf eine erste Vorführung von Pfannen, in denen garantiert nichts anbrennt. Weitere Pfannen, in denen auch nichts anbrennt, folgen in einer nächsten Halle.

Zwei Schritte weiter bedient ein fachkundiger Herr Nähmaschinen und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Dann wird die Sicherheit zum Thema. Der Türspion von heute ist nicht mehr die kleine Linse zum Durchblicken.

Der Spion ist digital mit Kamera und Mini-Monitor. «Aber er ist bescheiden sagt der Verkäufer, er klagt nicht und isst nicht.»

Neue Staubsauger

Besonders aktuell sind dieses Jahr die neuen Staubsauger, mit denen man selbst Plattenböden feucht aufwischen kann. Und Fensterputzen kann man auch. Schweizerische Sauberkeit mit Leichtigkeit.

Nach den Saugern kommen Betten und Möbel in grosser Auswahl. Alles sieht wertig aus. Für Besucher, die zu Käufern werden, ist der nächste Stand ein Glücksfall: Den Sitzmöbeln folgt ein Angebot für Vermögensverwaltung.

Die Abfolge der Messestände ist abwechslungsreich. An diesem Nachmittag, wo viele ältere Ehepaare unterwegs sind, da ist vielleicht der Wechsel zwischen Bügeleisen und Handwerkermaschinen nur positiv.

Selbst die WSB ist an der AMA vertreten und lädt mit «Tescht mi, drück mi» ein, einen Billettautomaten zu bedienen. Überhaupt, die Besucher dürfen an vielen Ständen selber aktiv werden. Liegestühle, Luftbetten ausprobieren oder knifflige Wettbewerbsfragen lösen oder auf Bildschirmen herumtasten.

Wer hingegen sein Glück unmittelbar erfahren will, der darf in den Korb der Losverkäuferin greifen und am Tombola-Stand seinen Preis sogleich abholen, oder wenigstens an der Nietenverlosung teilnehmen.

Suppen-Muster angeboten

Ein Messebesuch macht hungrig, auch das ist kein Problem. Gewissermassen als Amuse-Bouche bieten mehrere Nahrungsmittelproduzenten Suppen-Muster an.

Und vielerorts liegen Chips und Salzestängel auf. Die Stände im Freien, die Messerestaurants sind bereit, den grossen Hunger zu stillen. Und für viele Kenner der AMA wird der Besuch am Abend wohl in der Weinhalle enden, wo fröhlich degustiert werden darf.

Eine besondere Attraktion ist einmal mehr das Bauernland mit Streichelzoo. An einer Manipulier-Kuh können Kinder das Melken erlernen. Schon die Kleinsten üben tüchtig und knien ohne zu Zögern in die Pfütze, die sich neben dem Eimer gebildet hat.

Schulklassen erhalten Anschauungsunterricht, sehen wie Daniele Boloinese Schafe schert.

Zum Schluss kehrt der Besucher zurück in eine Halle und steht wieder vor dem Test des Hörspezialisten. Will man es überhaupt wissen? Was ist wenn ...? Dann, nur Mut und Kopfhörer auf.

Tief, höher, hoch und dann ganz hoch summt es. Halt, wo sind da die 4000 Hertz geblieben?– Zweiter Durchgang, gleiches Resultat. «Das ist in Ihrem Alter halt die Norm», sagt der Berater. Der Besucher schluckt erst mal leer.

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