Aarau

Nach dem Ja: Kanton bringt Pont-Neuf-Kredit vors Parlament

Der «Pont Neuf» soll so die Verbindung zur Altstadt herstellen. Rechts ist einer der umstrittenen Brückenaufgänge zu sehen. Heute stehen dort mehr Bäume (Visualisierung).

Der «Pont Neuf» soll so die Verbindung zur Altstadt herstellen. Rechts ist einer der umstrittenen Brückenaufgänge zu sehen. Heute stehen dort mehr Bäume (Visualisierung).

Die Aargauer Regierung macht vorwärts und bringt ihren Kostenanteil von 23 Millionen zum Brücken-Projekt Pont Neuf in Aarau vor den Kantonsrat.

Knapp eine Woche nach dem Ja der Aarauer Stimmberechtigen zum Bau einer neuen Aarebrücke in der Stadt Aarau ist das Verfahren nun auch auf kantonaler Ebene ins Rollen gekommen. Der Kanton Aargau steuert zwei Drittel des Geldes für den Bau der 33 Millionen Franken teuren Pont Neuf bei.

Die Regierung wartete nicht lange und startete am Freitag mit der Anhörung über den kantonalen Kostenanteil. Die Anhörung dauert bis zum 9. Januar, wie die Staatskanzlei mitteilte. Dabei geht es um eine Summe von 23 Millionen Franken.

Am vergangenen Wochenende hatten die Aarauer Stimmberechtigen mit einem Ja-Stimmenanteil von 54 Prozent Ja zu den knapp 10 Millionen Franken gesagt, welche die Stadt Aarau bezahlen muss.

Die bestehende Aarebrücke in Aarau wurde 1948/49 gebaut. Ihr Oberbau ist heute in einem technisch schlechten Zustand. Die Kettenbrücke, wie das Bauwerk genannt wird, weist erhebliche Schäden und Mängel auf und wurde in den letzten Jahren mehrmals instand gestellt. (sda)

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