Aarau
Nach Altstadtbrand: Jetzt fährt der Kran auf – Häuser werden teilweise abgerissen

Die Häuser in der Aarauer Rathausgasse werden teilweise abgerissen. In welchem Umfang das passieren muss, ist noch unklar.

Nadja Rohner
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Kran Aarauer Innenstadt
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Der Kran bei Brandhaus in Aarauer Altstadt aufgestellt Für die weiteren Arbeiten auf dem Dach des abgebrannten Hauses in der Rathausgasse wurde am Donnerstag ein Kran aufgestellt. Aufgenommen am 26. September gegen 13 Uhr.
Der Kran bei Brandhaus in Aarauer Altstadt aufgestellt Für die weiteren Arbeiten auf dem Dach des abgebrannten Hauses in der Rathausgasse wurde am Donnerstag ein Kran aufgestellt. Aufgenommen am 26. September gegen 13 Uhr.
Der Kran bei Brandhaus in Aarauer Altstadt aufgestellt Für die weiteren Arbeiten auf dem Dach des abgebrannten Hauses in der Rathausgasse wurde am Donnerstag ein Kran aufgestellt. Aufgenommen am 26. September gegen 13 Uhr.
Der Kran bei Brandhaus in Aarauer Altstadt aufgestellt Für die weiteren Arbeiten auf dem Dach des abgebrannten Hauses in der Rathausgasse wurde am Donnerstag ein Kran aufgestellt. Aufgenommen am 26. September gegen 13 Uhr.
Kran bei Brandhaus in Aarauer Altstadt aufgestellt Für die weiteren Arbeiten auf dem Dach des abgebrannten Hauses in der Rathausgasse wurde am Donnerstag ein Kran aufgestellt. Aufgenommen am 26. September gegen 13 Uhr.
Der Kran bei Brandhaus in Aarauer Altstadt aufgestellt Für die weiteren Arbeiten auf dem Dach des abgebrannten Hauses in der Rathausgasse wurde am Donnerstag ein Kran aufgestellt. Aufgenommen am 26. September gegen 13 Uhr.
Der Kran bei Brandhaus in Aarauer Altstadt aufgestellt Für die weiteren Arbeiten auf dem Dach des abgebrannten Hauses in der Rathausgasse wurde am Donnerstag ein Kran aufgestellt. Aufgenommen am 26. September gegen 13 Uhr.

Kran Aarauer Innenstadt

Michael Küng

In der Aarauer Rathausgasse wurde gestern ein Kran aufgebaut – vor den beiden Liegenschaften Nummer 6 und 8, die am 3. September gebrannt haben. Sie gehören der Suhrer Grundmann Immobilien AG.

Alexandra Grundmann, Mitglied der Geschäftsleitung, erklärt gegenüber der AZ: «Die noch laufenden Abklärungen zum Ausmass des Schadens haben bereits gezeigt, dass auf jeden Fall ein Kran notwendig ist, um die Menge an Material vor Ort bewegen zu können.»

Da die Rathausgasse wegen der Sanierung diverser schadhafter Stellen an der Strassenpflästerung momentan sowieso gesperrt ist, hat die Immobilienfirma die Gunst der Stunde genutzt, um den Kran zu montieren und eine erneute Sperrung der Gasse so zu vermeiden. Da der Kran nach dem Aufbau innerhalb der bisherigen Baustelleninstallation stehe - die beiden Häuser wurden gerade umgebaut, als der Brand ausbrach - werde er künftig den Verkehr, insbesondere den Bus, nicht behindern, versichert Alexandra Grundmann.

Wie lange der Kran stehen bleibt, sei noch nicht klar. «Nach wie vor laufen die Untersuchungen dazu, in welchem Umfang die Gebäude zusätzlich zum offensichtlich zerstörten Dachstock zurückgebaut werden müssen. Der Rückbau kann jedoch bereits in den nächsten Tagen beginnen und wird mehrere Monate in Anspruch nehmen.»

Der Brand war am 3. September ungefähr um 17 Uhr ausgebrochen. Am selben Nachmittag war am Haus und vor allem auf dem Dach gearbeitet worden. Die Brandursache ist noch unbekannt. Im Einsatz waren neben den Stützpunktfeuerwehren Aarau und Zofingen auch die Feuerwehren Erlinsbach und Küttigen. Sie bekämpften das Feuer unter anderem mit zwei Autodrehleitern. Bis in den Morgen hinein kamen immer wieder Glutnester zum Vorschein.

Die beiden im Innern zusammenhängenden Liegenschaften "Zum Schlüssel" und "Zum Schwert" waren früher Domizil des Möbelhauses Strebel. Sie sollen zu zehn Wohnungen in den oberen Geschossen und einem Co-Working-Space im Erdgeschoss umgebaut werden. Der Bezug war für den Frühling 2020 geplant.

Brand in der Aarauer Altstadt
29 Bilder
Am Dienstagabend brach im Dachstock eines Gebäudes in der Aarauer Altstadt ein Brand aus. Zwei Liegenschaften wurden weitgehend zerstört. Der rasche Einsatz der Feuerwehr konnte eine Katastrophe jedoch verhindern.
Weil an den Dächern der beiden betroffenen Häuser gerade Bauarbeiten liefen, standen sie leer. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Der Brand in der Aarauer Altstadt brach in einem Dachstock aus und griff danach auf andere Gebäude über.
Der Brand brach kurz nach 17 Uhr aus.
Bereits um 19 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle.
Bis am nächsten Morgen hatte die Feuerwehr aber immer wieder Glutnester zu bekämpfen.
Die Ursache des Feuers ist bislang ungeklärt.
Ebenfalls ungeklärt ist das Ausmass des Schadens.
Die Ecke Kirchgasse/Rathausgasse wurde grossräumig abgeriegelt, Brandwachen wurden errichtet.
Die Feuerwehr Aarau wurde von Erlinsbach, Küttigen und Zofingen verstärkt.
Insgesamt standen rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz.
Eine Katastrophe, nämlich das Übergreifen des Feuers auf andere Altstadthäuser, konnte verhindert werden.
Neben zwei Autodrehleitern und mehreren Tanklöschfahrzeugen wurden auch Atemschutzcontainer sowie ein mobiler Grosslüfter genutzt.
Das Grossaufgebot der Feuerwehr wurde im Verlauf des Abends nach und nach zurückgefahren. Brand in der Aarauer Altstadt, 3.9.19
Eine Brandwache blieb aber noch bis Mittwochmorgen.
Am nächsten Tag zeigten sich dann die Ausmasse der Feuerbrunst.
Die Flammen frassen sich durch den gesamten Dachstock.
Bei dem Feuer handelte es sich um den grössten Brand in der Altstadt seit Jahren.
Auch Nachbarliegenschaften wurden teilweise in Mitleidschaft gezogen, primär durch Wasser oder Russ.
Der Brandherd lag mitten in der Aargauer Altstadt.
Die betroffenen Gebäude wurden weitgehend zerstört.
Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker schrieb auf Facebook von einem «Horrorszenario».
Das ganze Ausmass der Zerstörung – hier in der Ansicht von der Stadtkirche her.
Am Tag danach roch es in der Altstadt noch immer nach Rauch.
Auch am Donnerstagmorgen lag ein verkohlter Geruch in der Luft.
Die Feuerwehr prüft derzeit jede Wohnung einzeln auf ihre Bewohnbarkeit.
Das Gebäude vor dem Umbau. Es handelte sich um eines der grössten Umbauprojekte seit Jahrzehnten in der Aarauer Altstadt. Die Kosten für den Umbau beliefen sich gemäss Baugesuch auf rund 4,5 Millionen Franken.
Müde, aber zufrieden: Feuerwehrkommandant David Bürge gestern Nachmittag in der Rathausgasse.

Brand in der Aarauer Altstadt