Rücktritte aus dem Gemeinderat während der Amtsperiode sind zwar häufiger geworden, für Überraschung sorgen sie jeweils dennoch. Erst recht im Fall von Gemeindeammann Christoph Wasser, der, kaum hat die neue Legislatur richtig begonnen, auf Ende Jahr seinen Rücktritt bekannt gibt.

Wasser nennt berufliche und persönliche Gründe. «Das muss als Erklärung so genügen», sagt er. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres hat dem Gesuch um Entlassung aus dem Amt stattgegeben. Die Ersatzwahlen finden am 28. September und 30. November statt.

Im Gemeinderat seit 2006

Christoph Wasser gehört dem Gemeinderat seit 2006 an. 2010 übernahm er von Heinz Alber das Amt des Gemeindeammanns. In die neue Amtsperiode wählten in die Auensteiner Stimmbürger mit dem besten Resultat aller Gemeinderäte, die allesamt wieder angetreten waren. «Wir geniessen in der Bevölkerung grossen Rückhalt», sagt Wasser. Was ihn als Gemeindeammann im Rückblick besonders beschäftigt habe?

Der Gemeindeammann winkt ab: «Noch bin ich ja im Amt.» 2012 feierte die Gemeinde das 800-Jahr-Jubiläum. «Ein Highlight», bestätigt Wasser. «Das Fest hat Spass gemacht und die Gemeinde zusammengeschweisst.»

In den achteinhalb Jahren, in denen Wasser Gemeinderat und Ammann ist, hat sein Team einige Wechsel erfahren. Von den Gemeinderäten von 2006 ist keiner mehr dabei. Dennoch habe er immer mit sehr guten Teams zusammenarbeiten dürfen. «Wir gehen respektvoll miteinander um», sagt er. Das gelte für Behörden und Verwaltung, aber auch für die ganze Dorfbevölkerung. (Kel)