FC Aarau

Morddrohung gegen Davide Callà: Der FC Aarau geht von einem Frustmail aus

FCA-Leistungsträger Davide Callà soll nach dem Sieg gegen den FC Zürich Ende September mit dem Tod bedroht worden sein. Die Drohung ging bei der Geschäftsstelle des FC Aaraus per E-Mail ein.

Zwischen 23 Uhr und Mitternacht, wenige Stunden nach dem 2:1-Auswärtssieg des FC Aarau beim FC Zürich am 26. September 2013, ging bei der Geschäftsstelle in Aarau eine E-Mail ein. Darin wurden mehrere Verantwortliche des FC Aarau sowie namentlich Flügelstürmer Davide Callà mit dem Tod bedroht. Unmittelbar danach hat der Verein Anzeige gegen Unbekannt eingereicht, wie die Aargauer Kantonspolizei gegenüber Tele M1 sowie Aarau-Sportchef Urs Bachmann gegenüber der "Nordwestschweiz" bestätigen.

Bachmann sagt, der FC Aarau gehe zwar von einem Frustmail aus. Trotzdem nehme man die Drohung ernst und habe darum auch Anzeige erstattet. "Mehr kann und will ich dazu nicht sagen, weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt", sagt Bachmann. Wie die "Nordwestschweiz" von anderen Quellen erfahren hat, führt die Spur zum Verfasser der E-Mail aus dem Kanton Aargau heraus. Davide Callà äussert sich derzeit nicht zum Fall.

Erhält Calla besonderen Schutz gegen den FCZ?

Brisant: Am kommenden Sonntag, 13.45 Uhr, kommt es im Brügglifeld zur Revanche zwischen dem FC Aarau und dem FC Zürich. Ob Callà für dieses Spiel einen besonderen Schutz erhält, auch darüber kann Bachmann keine Auskunft geben.

Davide Callà spielt seit Sommer 2012 bei den Aarauern und ist seither der wichtigste Spieler im Team von Trainer René Weiler. Davor stand der 29-Jährige während vier Jahren bei den Grasshoppers, dem Stadtrivalen des FCZ, unter Vertrag.

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