Aarau

Mord von Aarau: Enkel kommt in dreimonatige Untersuchungshaft

Hier wurde die Frau am späten Mittwochabend umgebracht.

Hier wurde die Frau am späten Mittwochabend umgebracht.

Der Enkel, der in Aarau seine 81-jährige Grossmutter getötet haben soll, kommt nun in eine dreimonatige Untersuchungshaft. Das hat das Zwangsmassnahmengericht Aargau am Wochenende entschieden.

Am Wochenende hat das Zwangsmassnahmengericht entschieden: Der Enkel, der letzte Woche seine Grossmutter in Aarau getötet haben soll, kommt für drei Monate in die Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft hatte diese beim Zwangsmassnahmengericht beantragt.

Geltend gemacht werden vor allem die Haftgründe der Verdunkelungs- wie auch der Fluchtgefahr. Verdunkelungsgefahr bedeutet, dass der dringende Verdacht besteht, der Verhaftete könnte Beweismittel vernichten, ändern oder Zeugen und Mitbeschuldigte beeinflussen. Fluchtgefahr, wenn der Verdächtige sich dem Verfahren entziehen könnte.

Der ursprünglich beantragte Haftgrund Ausführungsgefahr wurde vom Zwangsmassnahmengericht nicht als solcher zugelassen. Das heisst, es besteht keine Gefahr mehr, dass der mögliche Täter ein weiteres Verbrechen verübt.

Die Untersuchungshaft musste innerhalb von 48 Stunden nach der Verhaftung von der Staatsanwaltschaft beantragt werden. Die Haft kann nach den drei Monaten um jeweils um drei weitere Monate verlängert werden.

Weitere Einvernahmen

Während der Untersuchungshaft wird es weitere Einvernahmen geben. Ob der Enkel den Mord gestanden hat, konnte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft nicht sagen. Die erste Einvernahme hatte nichts ergeben.

Auch die Ergebnisse der Obduktion der 81-jährigen Frau sind noch nicht da. Klar ist, dass sie durch «spitze Gewalt», also durch einen spitzen oder scharfkantigen Gegenstand, getötet wurde.

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