Die meisten der Zehntausenden Rekruten, die in Aarau gedient haben, wären gerührt gewesen, wenn sie hätten dabei sein können. Mit einer feierlichen Zeremonie verabschiedeten sich die Infanterie-Durchdiener 14 am Mittwoch aus Aarau.

Oberst i Gst Felix Huber stand in Achtungstellung, die Militärmusik RS 16-2-/
17 (Helm auf) spielte den Fahnenmarsch, zwei Soldaten zogen das Schweizer Kreuz hinunter. Minuten später, um 17.10 Uhr, setzte Oberst Huber als Letzter seine Unterschrift ins Wachtjournal. Und dazu die Bemerkung «Mit Dank an alle Beteiligten». Vor dem Wachlokal spielte die Musik das Stück «A Team».

Aus, vorbei – die Infanterie ist in Aarau Geschichte. Die Kaserne ist teilweise bereits ausgeräumt, die Spinde liegen in einem grossen Container, ab nächster Woche kommen die Handwerker – und im Frühling gibt es neues Mobiliar für das Rekrutierungszentrum. In den Schlafräumen werden statt wie bisher 18 nur noch 12 Personen liegen.