Densbüren

Mit dem Auto in den Stamm gerast: Wie die Baumpfleger die Blutbuche gerettet haben

Ende September raste ein 46-Jähriger mit seinem Auto in eine Blutbuche am Strassenrand in Densbüren. Der Baum konnte nach dem Unfall gerettet werden.

Wir sehen einen stolzen Baum. Eine Blutbuche. Laut Einheimischen mehrere hundert Jahre alt. Dass sie auch in diesem Frühling wieder so ausgetrieben hat, grenzt an ein Wunder. Denn die Buche war schwer verletzt. Ende September ist ein Deutscher (46) mit seinem Opel in den Baum gerast. Er kam von der Staffelegg und war Richtung Densbüren unterwegs.

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Beim Unfall wurden der Lenker schwer verletzt, sein Auto total zerstört und der Stamm des stolzen Baumes arg in Mitleidenschaft gezogen. Erhebliche Teile der Rinde waren weg, andere beschädigt und mussten von Spezialisten entfernt werden. Sie strichen den Bereich mit einer Spezialpaste ein und legten dem Stamm eine Art Verband an. Sie hofften, dass die Stelle dank diesen Massnahmen nicht austrocknet.

Der Einsatz der Baumpfleger hat sich gelohnt. Der Verband konnte entfernt werden – und der markante Baum hat ein zweites Leben.

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