TV-Krimi

Mike Müller bestattet auch in Zürich: «Ob wir in Aarau drehen oder nicht, ist egal»

Mike Müller spielt den skurrilen Bestatter Luc Conrad.

Mike Müller spielt den skurrilen Bestatter Luc Conrad.

Die TV-Krimiserie «Der Bestatter» spielt im Aargau. Viele Szene werden aber im Raum Zürich gedreht, zum Beispiel derzeit im Limmattal in Schlieren. Damit hat der Hauptdarsteller Mike Müller kein Problem.

Herr Müller, in der Sendung «Giacobbo/Müller » fanden Sie wenig Gefallen an Schlieren. Nun arbeiten Sie in der Stadt. Wann ziehen Sie hierher?

Mike Müller: Vorläufig nicht (lacht). Mir gefällt es im Zürcher Kreis 5 sehr gut. Heute drehten wir in einem der schönsten Teile Schlierens - im Schrebergarten. Zudem habe ich ja schon in jenem Beitrag für «Giacobbo/ Müller » nur Gutes über die Stadt gesagt, wenn man den Text für sich betrachtet.

Interview mit Mike Müller

Mike Müller im Videointerview

Sie drehen viele Szenen für «Der Bestatter» im Raum Zürich. Die TV-Serie spielt aber eigentlich in Aarau. Muss man sich das vor Drehbeginn jeweils in Erinnerung rufen?

Nein, der Aargau ist nicht so eigenartig, dass man sich dies beim Spielen verinnerlichen müsste. Es ist eine Schweizer Mittellandstadt. Dass man nicht alles vor Ort dreht, ist normal. Wenn man Innenaufnahmen macht, oder in einem Schrebergarten dreht, ist völlig egal, wo sich der Drehort befindet.

Warum entschied man sich dann für Schlieren?

Es bringt den Vorteil mit sich, dass die Wege zu den Locations nicht so weit sind. Dann war es natürlich auch eine Geldfrage. Und schliesslich glaube ich, dass es die Zuschauer nicht interessiert, wo eine Aufnahme gemacht wurde.

Sie spielten bisher in Filmen und auf der Bühne. Worin unterscheidet sich diese Arbeit zu einer Rolle in einer TV-Serie?

Für eine Serie wie «Der Bestatter» setzt man sich über längere Zeit mit der gleichen Figur auseinander. Ich kann hier viel lernen. So tausche ich mich etwa auch mit den Autoren aus und bespreche Plot-Entwicklungen oder Dialoge mit ihnen. Ausserdem arbeitet man über eine längere Zeit sehr intensiv mit den gleichen Leuten. Das gefällt mir.

In «Der Bestatter» spielen Sie einen ehemaligen Polizisten, der das Ermitteln nicht sein lassen kann. Welche Kommissare inspirieren Sie für Ihre Rolle?

Keiner. Ich kenne natürlich nie alle TV-Krimis, die es gibt. Was mir immer sehr gefiel, waren «Der Fahnder» und «Columbo». Es ist sicher sinnvoll, andere solcher Serien anzuschauen, um herauszufinden, was einem gefällt. Aber es ist nicht ratsam, andere Krimi-Kommissare zu kopieren.

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