«Gwunderfizz» hat der Oberentfelder Künstler Martin Lüscher eine Bronzefigur genannt, die sich an ein stehendes Schwemmholz anschmiegt. Seine Werke zeigen das tosende Meer in Acryl und Öl.

Aber auch selbst verfasste, zu den Bildern passende Gedichte gehören in sein Repertoire. An der Vernissage zu «Kunst im Schloss» konnte er nicht dabei sein, er lag nach einem Unfall im Spital.

Wolfgang Schulze, der Präsident der Kulturkommission, erzählte in seiner Ansprache, wie Martin Lüschers Familie die Bilder und Skulpturen nach dessen Anweisungen ausgestellt hätten. «Das nenne ich Familiensolidarität», meinte Schulze.

Umrahmt von Klavierstücken, die der international bekannte Pianist Andres Talimaa interpretierte, konnten die Gäste auch Werke des Ehepaars Rosemarie de Noronha und Toto`Mazzara aus Rheinfelden bewundern.

Während ihre Bilder von starken Farben nur so sprühen, ist bei Toto`Mazzara sein Beruf, Ingenieur der Metallmechanik, allgegenwärtig. «Ich bin Ingenieur und arbeite mit geometrischen Formen.» Seine Objektkunst ist eher fein und subtil.

Rosemarie de Noronha nimmt ihre Ideen aus der Natur oder aus alltäglichen Situationen auf: «Ich sitze gern auf einer Bank und schaue den Leuten zu.»

Auch Reisen, vor allem nach Indien, hätten sie zu Bildern inspiriert: «Es ist wahnsinnig, welche Farbenvielfalt auf Indiens Strassen vorherrscht.»