Nach der Tat liess sich der mutmassliche Täter widerstandslos festnehmen – er trug noch das Messer in der Hand. Von Anfang an war er geständig. Dem Mann werden Mord und versuchter Mord vorgeworfen. Die Motive, die zur Attacke geführt hatten, dürften in der Verhandlung zur Sprache kommen.

Bei allen drei Männern handelte es sich um Asylsuchende aus dem Iran. Sie waren alle in der unterirdischen Unterkunft beim Kantonsspital untergebracht. Ob diese umstrittene und für viele Insassen belastende Form der Unterbringung für die Tat eine Rolle spielte, wird möglicherweise vor Gericht klarer.

Toter nach Messerattacke in Asylunterkunft

Toter nach Messerattacke in Asylunterkunft

Tele-M1-Beitrag vom August 2016

Die Unterkunft, in der es zum Tötungsdelikt kam, gibt es mittlerweile nicht mehr. Sie war als letzte der fünf unterirdischen Asylunterkünfte im Kanton Aargau im Sommer 2017 geschlossen worden.

Ein Teil der unterirdischen Plätze wurde durch oberirdische Unterbringungen kompensiert. Andere brauchte es nicht mehr aufgrund der rückläufigen Zahlen von Asylsuchenden.

Fehlendes Tageslicht schuld an Aggressionen?

Fehlendes Tageslicht schuld an Aggressionen?

Tele-M1-Beitrag vom August 2016.