Oberentfelden

«Lohn statt Sozialhilfe»: Gemeinde spart 40'000 Franken

Jobcoach Franc B. Schwyter und Gemeinderätin Petra Huckele präsentieren die Litteringtruppe des Projekts «Lohn statt Sozialhilfe». (Archiv)

Jobcoach Franc B. Schwyter und Gemeinderätin Petra Huckele präsentieren die Litteringtruppe des Projekts «Lohn statt Sozialhilfe». (Archiv)

Die Gemeinde Oberentfelden hat Sozialhilfebezüger für Gemeindearbeiten eingespannt. Dank des Projekts «Lohn statt Sozialhilfe» hat die Hälfte der Teilnehmer eine Anschlusslösung gefunden. Das entlastet die Gemeinde beträchtlich von Sozialhilfekosten.

Im Juni 2016 lancierte die Gemeinde Oberentfelden das Pilotprojekt «Lohn statt Sozialhilfe». Dabei werden Sozialhilfeempfänger für drei Monate von der Gemeinde angestellt: zum Beispiel im Hauswart- und Umgebungsdienst, in der Badi, im Industriemuseum oder im Gemeindearchiv. Das Geld für die Finanzierung der Löhne stammt aus einem Legat. Ziel des Projekts ist es, die Teilnehmer anschliessend in den normalen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Für zehn der zwanzig Projektteilnehmer wurde eine Anschlusslösung gefunden. Dadurch kann die Gemeinde sparen. Die Kosten für Beschäftigungsprogramme sinken drastisch, dazu entlasten Projektlöhne aus dem Legat und die im Arbeitsmarkt platzierten Einzelpersonen die Sozialhilfe. Ein Teil der Einsparungen wurde querfinanziert. Unter dem Strich konnte die Gemeinde zwischen September 2016 und April 2017 aber 40'000 Franken sparen. (JAW)

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