Mit Abfall-Sammel-Gerät und Leuchtwesten haben sie sich im Juni erstmals auf den Weg gemacht – die drei Männer der Oberentfelder «Litteringtruppe». Sie sind Teilnehmer des Projekts «Lohn statt Sozialhilfe».


Insgesamt sieben Personen wurden im Hauswart- und Umgebungsdienst eingesetzt, in der Schule, in der Badi, im Industriemuseum oder im Gemeindearchiv. Ziel der Aktion: Sozialhilfeempfänger sollen Arbeiten bei der Gemeinde verrichten und gleichzeitig mit Hilfe eines Jobcoaches wieder in den normalen Arbeitsmarkt integriert werden.


Gestern gab es nun erste Erfolge zu verkünden: «Zwei Teilnehmende konnten bereits erfolgreich vermittelt werden», teilt Gemeindeschreiber Dario Steinmann mit. «Die beiden Personen werden in wenigen Tagen im Rahmen von privaten Anstellungsverhältnissen mit der Arbeit beginnen und das Budget der Sozialen Dienste entlasten.»


Oberentfelden hat eine der höchsten Sozialhilfequoten im Kanton, 2013 lag sie bei 4,1 Prozent. Das belastet das Gemeindebudget. Als Lösungsansatz hat die Gemeindeversammlung im November 2015 das auf drei Jahre befristete Pilotprojekt «Lohn statt Sozialhilfe» gutgeheissen. (NRO)