Erlinsbach

Locker, kurios, ein bisschen verrückt – das ist die Musikgesellschaft-Erlinsbach

Christine Schuster und Albrecht Nissler bei ihrem Vortrag. rebi

Christine Schuster und Albrecht Nissler bei ihrem Vortrag. rebi

Es sei Absicht der Musikanten, unkonventionell und mit Freude zu musizieren, sagte Martin Roth, Präsident der Musikgesellschaft-Erlinsbach. Und genau dies bewiesen die Musiker an ihrem Unterhaltungsabend.

Unter der Leitung von Musikschullehrer Urs Bachofer, eröffneten zwei Trompetenschüler mit locker vorgetragenen Weisen den Unterhaltungsabend. Mit dem Marsch «In the sky of Wincange» des dänischen Komponisten Alain Crepin begann das Korps des Erzbachtales seinen Konzertteil.

Dirndl und Solotrompeter

Peter Schad mit seinen Oberschwäbischen Musikanten, der Komponist von «Ich möcht so gern Trompete spiel'n», hätte sicher seine grosse Freude an diesem Vortrag gehabt. Locker und mit Sicherheit trugen Christine Schuster (Gesang) und Albrecht Nissler (Trompete) ihre Solos vor.

Dass der Trompeter nicht nur ausgezeichnet Trompete spielen, sondern auch singen kann, bewies er in «Born to Handshive». Mit ungarischem Charme führte Anna Kovach durch den Abend.

Beim Vortrag «Ich gehör nur mir» aus den Drama-Musical Elisabeth von Michael Kunze und Sylvester Levay konnte sich das Publikum von ihrer kräftigen und klaren Gesangsstimme überzeugen lassen.

Es gehört zum Jahreskonzert der Musikgesellschaft Erlinsbach, dass auch der Tambourenverein sein grosses Können zeigt.

Den Auftakt machten 13 der 34 in Ausbildung stehenden Jungtambouren der beiden Erlinsbach. Die Aktiven bauten in ihre Unterhaltungsshow nebst den Trommeln auch Fässer und Schlagzeug ein.

Duett und Zugaben

Mit dem schön vorgetragenen Duett «Ne partez pas sans moi» der Sängerin Nella Martinetti eröffnete das Geschwisterpaar Christine Schuster und Martin Roth den zweiten Konzertteil. Die Komposition «Birdland» von Joe Zawinul war vor allem in Sachen Rhythmik sehr anspruchsvoll, doch mit ihrem musikalischen Leiter zusammen meisterten die Musikanten diese Klippen hervorragend.

«1..2..3.. Maria» wurde durch den Sänger Ricky Martin berühmt gemacht. Mit dem Vortrag «Spider Man» wurde der offizielle Teil des Abends beendet. Das Publikum liess jedoch die Musikantinnen und Musikanten nicht ohne zwei Zugaben von der Bühne abtreten.

Bei der zweiten Zugabe liess es die MGE noch einmal so richtig rocken und dies mit einem hervorragend gespielten Solopart des Dirigenten.

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