Buchs

«Little Istanbul» an der Aarauerstrasse: Gleich fünf Einsprachen gegen Bäckerei

Im Haus 4/6 soll ein eritreisches Restaurant entstehen.

Im Haus 4/6 soll ein eritreisches Restaurant entstehen.

Gegen die kürzlich aufgelegenen Baugesuche für Grundstücke und Gebäude an der ­Aarauerstrasse, im Volksmund wegen ihrer Multikulti-Gesellschaft auch «Little Istanbul» genannt, gibt es teilweise Widerstand.

Gleich fünf Einsprachen gingen betreffend den Umbau von Haus Nummer 26 (ehemalige Apotheke) in eine Bäckerei-­Konditorei mit Kaffeestube ein. Sowohl die Backstube als auch die Kaffeestube und die neue Gartenwirtschaft sollen laut Baugesuch an sieben Tagen in der Woche geöffnet sein, abends bis maximal Mitternacht.

Ebenfalls öffentlich aufgelegen war ein nachträgliches Baugesuch für die Eigenreklame des Lebensmittelladens «Mega Fresh Market» an der Aarauerstrasse 30. Hier gab es eine Einsprache.

Ohne Widerstand blieb der geplante Laden mit Lebensmitteln und afghanischen Spezialitäten in der Hausnummer 4. Auch dieser soll an sieben Tagen pro Woche offen sein. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Aarauerstrasse der absolute Sonntagsverkaufs-Punkt in der Region wird (abgesehen von Bahnhof und Tankstellenshops).

Ganz neu liegt nun bis zum 23. April noch ein Baugesuch für ein eritreisches Restaurant in der Hausnummer 4 auf. Es soll maximal 16 Sitzplätze haben, schreibt der Gesuchsteller. Das Restaurant soll an sieben Tagen pro Woche offen sein, abends bis spätestens 23 Uhr. (nro)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1