Aarau

Littering in Aarau nach Corona-Lockdown so schlimm wie noch nie

Nach Wochen des Zuhause-Sitzens sind die Ausgehbereiche seit den Lockdown-Lockerungen stärker frequentiert. Auch Bremgarten (im Bild an der Reuss) kämpft mit mehr Littering.

Nach Wochen des Zuhause-Sitzens sind die Ausgehbereiche seit den Lockdown-Lockerungen stärker frequentiert. Auch Bremgarten (im Bild an der Reuss) kämpft mit mehr Littering.

Seit der Aufhebung des Lockdowns sei das Littering in der Stadt Aarau «schlimmer denn je», sagt Andres Brändli von der «Güselwehr». Deren Mitglieder sammeln jeweils am Samstagmorgen Abfall.

Die Stadt kann das nicht mit Zahlen bestätigen. Es gibt keine entsprechenden Werte. Aber Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker erklärt: «Während des Lockdowns waren weniger Menschen in der Stadt unterwegs; der Abfall im öffentlichen Raum ist vielerorts tatsächlich zurückgegangen.»

Bei schönem Wetter seien die Ausgehbereiche heute stärker frequentiert. «Auch war feststellbar, dass die Ferien ‹ausgefallen› sind und mehr Menschen unterwegs waren. Zum Beispiel am Freitag nach Auffahrt», so Hilfiker. Solange noch weitere Restriktionen, etwa das Verbot von Reisen und Grossveranstaltungen, gelten, erwartet er eine anhaltend stärkere Nutzung des öffentlichen Raums.

Der Werkhof hat auf die erhöhten Frequenzen und damit den zusätzlichen Abfall an den Hotspots reagiert: «Die Touren wurden zum Teil angepasst», sagt Hilfiker. Der Aare entlang sei bereits die Sommer-Abfall­infrastrukturen, grössere Abfallbehälter, aufgestellt worden. Die Sommertouren und die Zusatzkontrollen bei beliebten Hotspots würden weitergeführt. «Je nach den Entwicklungen werden wir die Konzepte anpassen», so der Stadtpräsident. (uhg)

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