Suhr

Lindenfeld wieder mit leicht tieferer Auslastung – eine Mitarbeiterin an Coronavirus erkrankt

Das Pflegeheim Lindenfeld in Suhr, gleich neben dem Kantosspital Aarau.

Das Pflegeheim Lindenfeld in Suhr, gleich neben dem Kantosspital Aarau.

Die Belegung im Pflegeheim Lindenfeld in Suhr lag 2019 bei 88 statt 92 Prozent. Eine Mitarbeiterin erkrankte am Coronavirus, ist aber bereits wieder gesund. Unter den Patienten gab es keine Fälle.

Weil die Auslastung gesunken ist, hat das «Lindenfeld – Spezialisierte Pflege und Geriatrie» 2019 einen Verlust von 320'244 Franken verbucht. Budgetiert war ein Plus von 8000 Franken, bei einem Umsatz von 20 Millionen Franken. Bei den Pflegetagen lag die Belegung bei 88 statt 92 Prozent, schon 2018 lag sie um 1,5 Prozent unter den Erwartungen. Immerhin: In den ersten drei Monaten dieses Jahres ist die Belegung auf 89,2 Prozent gestiegen, Ende März bedeutete dies ein Plus von 147'008 Franken in der laufenden Rechnung.

Eine Mitarbeiterin am Coronavirus erkrankt

Das Coronavirus hat auch fürs «Lindenfeld» Konsequenzen: Eine Mitarbeiterin war am Virus erkrankt, ist bereits aber wieder gesund. Sonst gab es im Suhrer Pflegeheim keine Fälle. Um die Ansteckungsgefahr weiter tief zu halten, soll demnächst ein Besuchszimmer eingerichtet werden.

Wegen des Coronavirus werden die Abgeordneten ihre Versammlung vom Donnerstag schriftlich abhalten und über Post abstimmen. Sie werden unter anderem über die Nachfolge von Andrea Hollinger im Vorstand entscheiden, die auch als Gemeinderätin von Seon abgetreten ist. Ihre Nachfolgerin im Gemeinderat, Christine Iten, stellt sich zur Wahl. Aber auch der Gränicher Gemeinderat Peter Hofmann will gerne in den Vorstand. Lindenfeld-Präsident Beat Rüetschi hat deshalb den Antrag gestellt, den Vorstand auf die maximale Zahl von neun Mitgliedern zu vergrössern, damit beide Kandidaten gewählt werden können.

Eigene Küche: Das Essen schmeckt nun besser

«Ich bin stolz darauf, dass das Jahr 2019 als ein Jahr des Fortschritts in die Geschichte des Lindenfelds eingehen wird», schreibt Beat Rüetschi im Geschäftsbericht. Ende März 2019 wurde das Demenzzentrum «Haus am Teich» in Betrieb genommen, Mitte Dezember ging die neue, eigene Küche in Betrieb. Und wie das Küchenteam berichtet, werde heute mehr gegessen als früher. In den letzten 41 Jahren waren die Mahlzeiten vom benachbarten Kantonsspital Aarau bezogen worden. Bezüglich den Tarifen schreibt Direktor Thomas Holliger: «Die Verhandlungen mit den Versicherern werden immer mühevoller», wegen dem Mehraufwand werde im «Lindenfeld» wohl bald eine zusätzliche Stelle nötig.

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