Aarau

Lebenswerk von «Go West»-Pächter zerstört: «Wir haben sehr viel Herzblut hineingesteckt»

Go-West-Brand: Was sagt der Beizer?

Go-West-Brand: Was sagt der Beizer?

Am Montagnachmittag brannte das Aarauer Restaurant „Go West“ komplett nieder. Am Dienstag sprach der Pächter Beat Thommen über die Zerstörung seines Western-Lokals.

Nach dem Brand steht der «Go West»-Pächter vor einem Scherbenhaufen. Ob er das Westernlokal noch einmal aufbauen will, weiss er noch nicht.

Eine halbe Million Franken hat «Go West»-Pächter Beat Thommen gemeinsam mit dem Liegenschaftsbesitzer in die «Ranch», den «Saloon» und die Terrasse investiert. Am Montag musste er zusehen, wie sein Lebenswerk innert kürzester Zeit ein Raub der Flammen wurde.

«Es ist einfach für immer weg, das Go West», äussert sich Pächter Thommen sichtlich betroffen gegenüber «Tele M1». «Wir haben sehr viel Herzblut in das Restaurant gesteckt.»

Warum das Feuer am Montagnachmittag ausbrach, ist noch unklar. Auch Thommen kann sich die Brandursache nicht erklären. Im «Go West» ist am Montag und am Dienstag Ruhetag. Am Sonntag schloss das Westernlokal laut Thommen bereits um 14 Uhr. «Es war 25 Stunden niemand auf dem Platz», so er.

Das Restaurant «Go West» in der Aarauer Telli steht im Vollbrand.

Das Restaurant «Go West» in der Aarauer Telli steht im Vollbrand.

Wind machte alles noch schlimmer

Vor sieben Jahren baute Thommen das «Go West» auf – nun steht er vor einem Scherbenhaufen: Das Tipi-Zelt und der Holzanbau brannten komplett nieder. Auch der weitere Restaurantbereich wurde vom Feuer stark beschädigt. 

Erst wurde nur ein mittlerer Brand gemeldet, weshalb die Feuerwehr nicht mit einem Grossaufgebot ausrückte. Dann vor Ort, als das Feuer bereits vom Zelt auf den umliegenden Holzanbau übergegriffen hatte, konnten die Einsatzkräfte das Ausmass des Infernos erahnen. «Rund um das Tipi-Zelt gab es sehr viel Holz – und mit dem Wind breitete es sich wie ein Buschfeuer aus», sagt der Aarauer Feuerwehrkommandant David Bürge gegenüber dem Regionalsender. 

Ob Pächter Thommen das «Go West» noch einmal aufbauen will, weiss er noch nicht. «Es ist schmerzhaft – doch man muss auch nach vorne blicken.»

Nur noch Schutt und Asche: Das «Go West» ist abgebrannt

Nur noch Schutt und Asche: Das «Go West» ist abgebrannt

Als die Aarauer Feuerwehr eintraf, stand das Tipi bereits im Vollbrand. Das Feuer griff sofort auf die aus Holz bestehenden «Western»-Gebäude über. 

(sam)

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