Aarau
Lebenswerk von «Go West»-Pächter zerstört: «Wir haben sehr viel Herzblut hineingesteckt»

Nach dem Brand steht der «Go West»-Pächter vor einem Scherbenhaufen. Ob er das Westernlokal noch einmal aufbauen will, weiss er noch nicht.

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Eine halbe Million Franken hat «Go West»-Pächter Beat Thommen gemeinsam mit dem Liegenschaftsbesitzer in die «Ranch», den «Saloon» und die Terrasse investiert. Am Montag musste er zusehen, wie sein Lebenswerk innert kürzester Zeit ein Raub der Flammen wurde.

«Es ist einfach für immer weg, das Go West», äussert sich Pächter Thommen sichtlich betroffen gegenüber «Tele M1». «Wir haben sehr viel Herzblut in das Restaurant gesteckt.»

Kopie von Brand «GoWest»
39 Bilder
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
In Brand steht auch der Saloon.
Die Feuerwehren sind mit Löscharbeiten beschäftigt.
Drohnenaufnahmen lassen das Ausmass des Brandes erahnen.
Das Gebiet wurde abgesperrt.
Der Schaden wird wohl in Millionenhöhe sein.
Nicht nur das Tippi-Zelt steht in Brand.
Vor Ort ist die Gesamtfeuerwehr Aarau und aus Buchs die Gruppe Atemschutz.
Sie kämpfen gegen die Flammen und die dichten Rauchwolken.
Bilder eines Leserreporters lassen das Ausmass des Brandes erahnen.
Dunkle Rauchwolken steigen über Aarau auf.
Auch eine Ambulanz ist vor Ort. Ob Personen zu Schaden kamen, ist noch nicht bekannt.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
Vor Ort ist die Gesamtfeuerwehr Aarau und aus Buchs die Gruppe Atemschutz.
Vor Ort ist die Feuerwehr Aarau.
Nach dem Einsatz geben die Rettungskräfte Auskunft.
Die Flammen griffen auch auf das umliegende Restaurant über.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
Feuer und Polizei sind vor Ort.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
Dunkle Rauchwolken sind bis weitherum sichtbar.
Das Gebiet wurde abgesperrt.
Dichte, dunkle Rauchwolken ziehen am Aarauer Himmel auf.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
Polizei, Ambulanz und Feuerwehren sind vor Ort.
Polizei, Ambulanz und Feuerwehren sind vor Ort.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
Die Feuerwehren vor Ort.
Die Feuerwehr Küttigen eilt zu Hilfe.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.
Das bekannte Tipi beim «GoWest» ist abgebrannt.

Kopie von Brand «GoWest»

AZ

Warum das Feuer am Montagnachmittag ausbrach, ist noch unklar. Auch Thommen kann sich die Brandursache nicht erklären. Im «Go West» ist am Montag und am Dienstag Ruhetag. Am Sonntag schloss das Westernlokal laut Thommen bereits um 14 Uhr. «Es war 25 Stunden niemand auf dem Platz», so er.

Wind machte alles noch schlimmer

Vor sieben Jahren baute Thommen das «Go West» auf – nun steht er vor einem Scherbenhaufen: Das Tipi-Zelt und der Holzanbau brannten komplett nieder. Auch der weitere Restaurantbereich wurde vom Feuer stark beschädigt.

Die Brandstelle am Dienstag.
9 Bilder
Die Brandstelle am Dienstag.
Drohnenaufnahmen lassen das Ausmass des Brandes erahnen.
Nicht nur das Tipi-Zelt, auch das Restaurant fiel den Flammen zum Opfer.
Die Ursache ist noch unklar.
Der Sachschaden dürfte beträchtlich sein.
Drohnenaufnahmen Brand (5)

Die Brandstelle am Dienstag.

Rolf Cavalli

Erst wurde nur ein mittlerer Brand gemeldet, weshalb die Feuerwehr nicht mit einem Grossaufgebot ausrückte. Dann vor Ort, als das Feuer bereits vom Zelt auf den umliegenden Holzanbau übergegriffen hatte, konnten die Einsatzkräfte das Ausmass des Infernos erahnen. «Rund um das Tipi-Zelt gab es sehr viel Holz – und mit dem Wind breitete es sich wie ein Buschfeuer aus», sagt der Aarauer Feuerwehrkommandant David Bürge gegenüber dem Regionalsender.

Ob Pächter Thommen das «Go West» noch einmal aufbauen will, weiss er noch nicht. «Es ist schmerzhaft – doch man muss auch nach vorne blicken.»

(sam)

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