Zum zweiten Mal in Folge findet am Mittwoch, 29. August, der «Lauf der Herzen» für die Stiftung «Dargebotene Hand» in Aarau statt. «Der Lauf soll Solidarität zeigen und ein Zeichen setzen», erklärt Mediensprecherin Christina Hegi Kunz. Für die «Dargebotene Hand» sei es schwierig, einen geeigneten Anlass zu organisieren. «Unsere Arbeit lebt von der Diskretion und der Anonymität, wir können nicht einfach einen Tag der offenen Tür machen.» Der erste Lauf fand bereits 2011 in Baden statt und wurde seitdem fast jedes Jahr wiederholt. Im letzten Jahr hat man sich erstmals in Aarau versucht: «Wir hatten viele Reaktionen von Personen, die sich dafür interessierten, denen Baden aber zu weit war», erklärt die Mediensprecherin.

Die Resonanz im letzten Jahr war gut, die Organisatoren haben sich entschieden den Lauf fortzuführen. Am 29. August, um 18.30, steht allen Teilnehmern die 400 Meter Bahn im Schachen in Aarau offen. In welcher Form gespendet wird, steht jedem offen, wie Hegi Kunz erklärt: «Man kann sein persönliches Startgeld bezahlen, oder Sponsoren finden, welche pro Runde einen kleinen Betrag zahlen oder natürlich auch einen Pauschalbetrag ausmachen.»

Stadtpräsident läuft voraus

Auch aus sportlicher Sicht ist vieles möglich, jeder Teilnehmer kann selbst entscheiden, in welchem Tempo oder in welcher Gangart er den Lauf bestreitet. Eröffnen wird den Lauf Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker nebst ihm werden mehrere Lokalpolitiker am Solidaritätslauf teilnehmen. Alle Einnahmen gehen vollumfänglich an die «Dargebotene Hand». «Die Anwesenden arbeiten praktisch alle ehrenamtlich und ein Teil der Produkte, wie zum Beispiel die Brötchen, werden von lokalen Bäckereien gesponsert», sagt Hegi Kunz. Der Verein «Dargebotene Hand» wird zu 80 Prozent durch Spenden finanziert.