40 Tonnen Kupfer schleppten Diebe bei der Firma Leoni in Däniken ab. Nun ist ihnen die Firma in Zusammenarbeit mit der Polizei auf die Schliche gekommen.

Am Wochenende hat die Polizei zwei Diebe festgenommen. Einen 28- und der 21-Jährigen, die beide bei Leoni gearbeitet haben. Die beiden sollen Kupfer im Wert von 200'000 Franken geklaut haben.

Prahlten mit teuren Schlitten

Die Diebe hatten sich selbst verraten. Arbeitskollegen fiel etwa auf, dass die die Beiden plötzlich viel Geld hatten. Im Internet prahlten sie mit Luxus-Schlitten, zur Arbeit kamen sie mit BMWs, die sie mit Porsches und dann wieder mit BMWs tauschten. «Wir haben uns gefragt, woher das alles kommt. Das fällt schon auf», sagt ein Arbeitskollege der beiden gegenüber Tele M1.

Wie dreist die Diebe agierten, zeigt ihr Vorgehen. Bei den ersten Beutezügen decken Sie die Überwachungskameras noch ab, dann lassen sich ungeniert gar filmen. Die Firma Leoni schöpft Verdacht und entlässt sie fristlos.

Es sind drei Männer. Zwei sitzen jetzt in Haft. Der dritte, ein 41-Jähriger, ist in die Karibik geflüchtet. Von dort aus lässt er Tele M1 wissen, dass es ihm leid tue und es halt einfach passiert sei. (jok/rsn)