Aarau

Kunstwerke aus Lebkuchen: Und das goldene Wallholz geht an...

Knusper Knusper Knäuschen

Knusper Knusper Knäuschen: Der Beitrag von "Tele M1".

In Aarau haben am Samstag zehn Teams um den Lebkuchenbau-Schweizermeistertitel gekämpft. Während drei Stunden schufen sie aus Lebkuchen und flüssiger Schokolade wahre Kunstwerke. Das goldene Wallholz ging an die Erschaffer einer Krokodilleder-Handtasche.

Kunstwerke zum Reinbeissen: Im Telli-Zentrum in Aarau haben zum zehnten Mal die Schweizermeisterschaften im Lebkuchenbauen stattgefunden. Zehn Teams sind angetreten, um das goldene Wallholz zu erobern.

Erlaubt ist der Einsatz aller erdenklichen Werkzeuge und Maschinen. Die Hauptsache: Das Lebkuchenobjekt ist originell und wild, wie das Motto des Wettbewerbs heisst. Aber auch essbar muss es sein.

Thomas Frischknecht, Mitbegründer des Lebkuchen-Contests, erwartet Kreativität von den Teilnehmern, wie er zu "Tele M1" sagt: Spannend sei, wenn Dinge entstünden, von denen man nicht erwarten würde, dass sie aus Lebkuchen gemacht würden. 

Die Teams haben drei Stunden Zeit, ihre Werke zu bauen. Während sich ein Teilnehmer die Finger abschleckt, erklärt Bäcker Beat Jaisli, der Lebkuchen und flüssige Schokolade als Baumaterialien zur Verfügung stellt: "Schwierig ist, dass es (das Kunstwerk) am Schluss nicht zusammenfällt." Er baut extra eine Schikane ein. Der Lebkuchen sei nicht jedes Jahr gleich beschaffen; mal härter, mal ein wenig weicher.

Nelly Rodriguez und Lukas Kurmann holten sich schliesslich mit ihrer lebkuchigen Krokodilleder-Handtasche das goldene Wallholz. Ihr Geheimnis? Blattgold zur Ausschmückung. Kurmann: "Ich denke, das war das Tüpfelchen auf dem I." (mwa)

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