Dass das Restaurant Helena in Aarau Rohr nun ein Fumoir einbauen darf, ist für die Geschicke der Stadt Aarau nicht besonders relevant, dürfte die Betreiber aber freuen. Der Stadtrat hat ihr Baugesuch bewilligt, wie er gestern mitteilte. Ebenso den Mieterausbau für einen Kiosk im aufstrebenden Aeschbach-Quartier (Buchserstrasse 9). Nahebei, am Aeschbachweg, darf die Bauwerk Parkett AG den Mieterausbau einer Ausstellungs- und Verkaufsfläche in Angriff nehmen.

Das Departement Finanzen und Ressourcen bekommt ebenfalls frohe Post: Ihm wird es erlaubt, im Rathausgarten ein Kunstwerk von Gillian White (Leibstadt) aufzustellen. Das Werk einer der wichtigsten Schweizer Bildhauerinnen heisst «Tanzende» und besteht aus zwei 3,2 Meter hohen rostroten Skulpturen aus Cortenstahl. Der Kanton dufte das Werk bereits im September «provisorisch» aufstellen, nun wird es offiziell bewilligt.

Dem Kantonsspital Aarau wird erlaubt, ein Gewächshaus abzureissen. Ausserdem auch die Kinderklinik, Haus 9. Dies wird aber erst in einigen Jahren passieren, wenn der Neubau des Hauptgebäudes steht. Die Abrissgesuche haben zum Zweck, das Baufeld für den Neubau bestmöglich vorzubereiten.

Ebenfalls einen Neubau plant die Klinik Hirslanden im Schachen. Dieser kommt zwischen die bestehende Klinik und das Kern-Areal zu stehen. Dort fallen dadurch 136 Parkplätze weg. Als Ersatz wurde nun ein neues Parkhaus mit 136 Mieterparkplätzen auf fünf Etagen bewilligt. Zu stehen kommt es ganz im Südwesten des Kern-Areals, am Schanzrain, schräg gegenüber dem Gasthof «Zum Schützen». Dort muss eine niedrige alte Halle abgebrochen werden; dieses Rückbaugesuch hat der Stadtrat ebenfalls bewilligt.

Auch in der Kasinostrasse passiert demnächst so einiges: Der Stadtrat hat einerseits den Umbau der Raiffeisen-Bankfiliale bewilligt, wie der gestrigen Mitteilung zu entnehmen ist. Es soll ein «Café Bank» geben. Für die Umbauphase ist ein Provisorium nötig.

Wenige Meter weiter, im Haus nummer 29, soll im Modegeschäft Bernheim ebenfalls ein Café entstehen. Vorläufig als Zwischennutzung. Die Liegenschaft, die im Eigentum der Mobiliar steht, soll nämlich dieses oder nächstes Jahr umfassend saniert werden. Alain Bernheim möchte bis dahin im leerstehenden Ladenlokal (da war früher eine Parfümerie drin) einen Gastronomie-Test durchführen. Die heute freistehende Schaufensteranlage muss dafür rückgebaut werden. Das Café soll während der Bernheim-Ladenöffnungszeiten warme und kalte Getränke sowie kleine Häppchen anbieten. Wenn das bei den Kunden gut ankommt, könnte aus dem Gastro-Test später ein fixes Angebot werden, irgendwo auf der von Bernheim gemieteten Fläche im Haus.