Aarau

Kürzung von 28'000 Franken: das KiFF als grosses Sparopfer

Das KiFF als Sparopfer

Das KiFF als Sparopfer

In einer Anfrage an den Stadtrat sorgt sich Silvia Dell’Aquila um den Handlungsspielraum des KiFF: «Die Eigenfinanzierung, welche zurzeit bei zirka 70 Prozent liegt, zu erhöhen, um nötige Investitionen für einen reibungslosen Betrieb zu tätigen».

Der Kanton Aargau hat die Betriebsbeiträge an kulturelle Institutionen von mindestens kantonaler Bedeutung um 15 Prozent gekürzt. Eine dieser Institutionen ist das Aarauer KiFF, das nun eine Kürzung um 28 000 Franken hinnehmen muss.

Dies entspricht, wie SP-Einwohnerrätin Silvia Dell’Aquila feststellt, «dem Betrag, welcher für laufende Investitionen gebraucht wird». So dränge sich bald der Ersatz der vor zehn Jahren als Occasionen erworbenen Boxen auf.

Mit der vom Grossen Rat beschlossenen Kürzung, schreibt Dell’Aquila nun in einer Anfrage an den Stadtrat, werde das KiFF gezwungen, «die Eigenfinanzierung, welche zurzeit bei zirka 70 Prozent liegt, zu erhöhen, um nötige Investitionen für einen reibungslosen Betrieb zu tätigen». Die sei nur durch Anpassungen beim Programm möglich.

Silvia Dell’Aquila möchte deshalb vom Stadtrat wissen, wie dieser die finanziellen Auswirkungen der kantonalen Entlastungsmassnahmen auf das KiFF beurteile. Und weiter: welche Auswirkungen die Beitragskürzung auf das kulturelle Angebot und auf das Kulturbudget der Stadt Aarau habe.

Ob sich der Stadtrat mit dem KiFF ausgetauscht habe, fragt Dell’Aquila weiter. Konkret geht es der Einwohnerrätin um die Frage, ob die Stadt mögliche Engpässe des KiFF im Zusammenhang mit notwendigen Anschaffungen auffangen könne.(uw)

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