Aarau

Kritik und verlorene FC Aarau-Spieler am az-Stand an der AMA

Die az ist mit einem eigenen Messestand an der AMA. Dort kann man Gummibärchen schätzen, Lob und Kritik abgeben und Selfies für die Titelseite schiessen.

"3500", schätzt David Genoni. "Nein, das sind viel mehr! Sicher 7000", glaubt Beni Spiess. Die beiden Schulbuben stehen vor dem Gummibärchen-Tank am az-Stand an der AMA und rätseln, wie viele Gummibärchen da wohl drinstecken. Die Wettbewerbsfrage ist ganz schön "tricky", finden David und Beni.

Dass sie in der AMA-Messehalle ausgerechnet am az-Stand hängen bleiben, ist aber nicht purer Zufall. Die beiden lesen die Zeitung regelmässig. "Ich finde sie super. Mich interessiert das Flüchtlingsdrama und Sport", sagt David. "Das machen die sehr gut!" Und was meint Beni zur Zeitung? "Ich finds spannend, dass sie immer wieder aus anderen Ländern berichten", sagt er.

Keine Fans, viel Kritik

Nur: Für die beiden extra angereisten FC Aarau-Spieler Mats Hammerich und Stéphane Besle, die etwas verloren im Ecken stehen, interessieren sich die beiden Buben nicht. Hammerich und Besle kamen am Mittwochabend für eine Stunde am az-Stand vorbei, um sich mit den az-Lesern am az-eigenen Selfie-Automaten fotografieren zu lassen. "Danke, schon gut, wollen wir nicht", entschuldigt sich David. 

Hammerich und Besle warten eine halbe Stunde vergeblich auf Fans. Die Leute, die am az-AMA-Stand Halt machen, wollen keine FCA-Fan-Selfies. Sie wollen Kritik an der Zeitung üben. Das erzählt Fatima Gmati vom az-Werbemarkt. "Viel loben uns, dass wir nach wie vor stark in den Regionen präsent sind. Manche ärgern sich aber über die Zustellung, die nicht immer funktioniert oder über die zu hellen Titelfarben, die sie nicht lesen können", sagt Gmati. 

Ein Leser habe ihr sogar empfohlen, die az solle ihr Redaktionskonzept völlig umstellen. "Der Herr schlug vor, wir sollten uns ein Beispiel an 20Minuten nehmen", sagt sie.

Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Ein Blick hinüber zu Hammerich und Besle: noch immer keine Fans in Sicht. Zeit für einen kurzen Schwatz. Was meinen die beiden FCA-Spieler zur az. "Ich bin nicht so der Leser", gibt Mats Hammerich zu. "Aber mich interessiert jeweils sehr, was die Sportjournalisten über uns Fussballer schreiben." Der Romand Stéphane Besle liest lieber den Blick und Le Matin. "Aber klar, ich will jeweils auch wissen, wie wir in den Augen der az-Sportreporter abgeschnitten haben", sagt er. 

Wenn auch Sie der az Ihre Meinung sagen möchten: Sie finden unseren Stand in der Halle 2, Stand Nummer 211. Ressortleiterin Sabine Kuster ist am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr am «az»-Stand. Die Aarau-Redaktoren Nadja Rohner und Ueli Wild sind am Freitag von 16 bis 17 Uhr beziehungsweise von 17 bis 18 Uhr für Sie vor Ort.

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