Aarau

Kommission ist knapp für die Energie-Initiative

(Archivbild)

Stadt Aarau

(Archivbild)

Eine Woche vor der Einwohnerratsdebatte über die Volksinitiative «Energiestadt Aarau konkret» (Esak) ist das Abstimmungsergebnis der vorberatenden Finanz- und Geschäftsprüfungskommission durchgesickert: 6 Ja- gegen 5 Nein-Stimmen.

Wenn man davon ausgeht, dass die bürgerlichen Vertreter die Initiative ablehnten, dann stellten sich die Mitte-Links-Parlamentarier geschlossen hinter ihre Parteien, die Esak mittragen (Grüne, Jetzt!, Grünliberale, SP, EVP, Pro Aarau). Im Einwohnerrat, der auch über einen stadträtlichen Gegenvorschlag ohne Atomausstieg abstimmt, dürfte es also spannend werden.

Atomausstieg sei «Vorraussetzung»

Derweil nimmt das Esak-Komitee Stellung zur Kritik der atomfreundlichen Aktion für vernünftige Energiepolitik Schweiz, die im Volksbegehren diverse Widersprüche sieht (az Aargauer Zeitung vom 4.11.). «Das Initiativkomitee bedauert, dass es in diesem Land Gruppierungen gibt, bei denen trotz der Katastrophe in Fukushima noch kein Umdenken stattgefunden hat», teilt das Komitee mit. Der Atomausstieg sei die Voraussetzung, «um den Pfad der nachhaltigen Energieversorgung zu beschreiten».

Alle Esak-Forderungen (neben dem Atomausstieg die 2000-Watt-Gesellschaft und die Reduktion des CO2-Ausstosses) dienten dem Ziel, «nachhaltig und schonend mit unseren Ressourcen umzugehen».

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1