Der Kirchturm der reformierten Kirche Oberentfelden ist auch mehr als vier Monate nach dem Absturz spitzenlos. «Die Untersuchungen zum Vorfall durch die Staatsanwaltschaft sind noch immer im Gange», sagt Kirchenpflegepräsident Amos Martin.

Offerten liegen vor

Bis diese abgeschlossen sind, kann die provisorisch abgedichtete Kirchturmspitze nicht saniert werden. Immerhin liegen inzwischen Offerten eines Spenglers, eines Gerüstbauers und eines Zimmermanns vor: Diese belaufen sich total auf rund 90 000 Franken. Nebst der Restaurierung der Spitze beinhaltet dieser Betrag auch den Ersatz der durchgefaulten Holzbalken durch rostfreie Metallrohre.

Rund 15 Prozent der Kosten würde voraussichtlich der Denkmalschutz übernehmen, ob auch eine Versicherung einen Teil des Schadens trägt, ist noch nicht abgeklärt. «Das ist viel Geld, aber der Betrag ist sehr grosszügig berechnet», hält Martin fest.

Er hoffe, dass sich die Kosten noch deutlich reduzieren werden. «Wir haben ins Budget 2014 50 000 Franken für die Instandstellung aufgenommen.» Der Rest müsste über die laufende Rechnung abgerechnet werden.