Verstreicht die Referendumsfrist ungenutzt, werden die Sanierungsarbeiten laut Kirchenpflegepräsident Werner Richner Mitte Februar in Angriff genommen. Dabei werden verschiedene verfaulte Dachlatten ersetzt, die Zinnen von Moos befreit und das Turmdach frisch gedeckt. Weiter werden die Jalousien an den Turmfenstern teilweise erneuert und die Uhrzeiger und das Zifferblatt geputzt.

Die Schäden waren entdeckt worden, nachdem sich Anfang Oktober Ziegel vom Turmdach gelöst hatten und vor den Haupteingang gekracht waren. Um den Schaden zu begutachten, war im November ein Gerüst aufgestellt worden. Beim Augenschein hatte sich gezeigt, dass das Dach bereits seit Jahren an mehreren Stellen undicht ist. Unterhaltsarbeiten am Dach waren letztmals vor 40 Jahren durchgeführt worden. (ksc)