Auenstein

Kirchenpflege der reformierten Kirche Auenstein nicht mehr im Amt

Die Auensteiner haben die Rechnung mit einem Überschuss von über 20000 Franken genehmigt.

Die Auensteiner haben die Rechnung mit einem Überschuss von über 20000 Franken genehmigt.

Nach dem Rücktritt von zwei Mitgliedern der Kirchenpflege hat der Kirchenrat der reformierten Landeskirche Aargau für die reformierte Kirchgemeinde Auenstein ein Kuratorium errichtet und Heiner Studer, Wettingen, als Kurator eingesetzt.

Der Kurator hat alle Rechte und Pflichten der Kirchenpflege, bis wieder eine gewählte Kirchenpflege im Amt ist.

Die Kirchgemeindeversammlungen finden unter der Leitung des Kurators wie bisher statt. «Die verbleibenden zwei Kirchenpfleger sind ihres Stimmrechts enthoben», sagt Heiner Studer. Das ist bei einem Kuratorium so üblich.

Ein Kurator komme bewusst von ausserhalb, damit er seinen Auftrag unvoreingenommen und unabhängig ausführen könne, erklärt Studer. Einen grossen Krach habe er nicht ausgemacht, trotzdem gebe es Fragen zu klären.

«Mir ist es wichtig, die Arbeit, welche von Mitarbeitenden und vielen Freiwilligen erbracht wird, zu fördern und zu unterstützen.» Er freue sich auf die Zusammenarbeit. Gerne werde er auch das Dorf etwas besser kennenlernen.

Kurator mit Erfahrung

Heiner Studer war bereits in den Kirchgemeinden Würenlos und Ammerswil als Kurator eingesetzt; seit Ende November 2012 ist er auch Kurator der Kirchgemeinde Zurzach. Studer war Präsident der Kirchenpflege Wettingen-Neuenhof, lange Jahre, davon vier Jahre als Präsident, gehörte er der Synode, dem Kirchenparlament der Landeskirche Aargau, an.

Er war Mitglied des Rates des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes. Studer hat auch grosse politische Erfahrung. Aktuell ist er Vizeammann von Wettingen. Viele Jahre war er Mitglied des Grossen Rates sowie acht Jahre bis 2007 EVP-Nationalrat. (az)

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