Aarau

Kilometerlanger Rückstau auf der T5 wegen der Kreuzplatz-Sanierung

Der Kreuzplatz in Aarau wird saniert.

Der Kreuzplatz in Aarau wird saniert.

Es gab Stau-Stress, doch die Nerven der Automobilisten wurden weniger stark beansprucht, als befürchtet: Bei der Sanierung des Aarauer Kreuzplatzes begannen am Montagmorgen die heikelsten Tage.

Der Kreuzplatz ist die Aarauer Verkehrsdrehscheibe schlechthin: Sie wird für 1,08 Millionen Franken erneuert. In dieser Woche ist die wichtige Einfahrt aus Osten in die Stadt Aarau nicht möglich. Ebenso die Ausfahrt. Wer von Hunzenschwil kommt, muss die T5 beim Knoten Suhrenbrücke verlassen. Er wird über die Aarebrücke (Staffelegg-Zubringer) oder die Neubuchs-/Industriestrasse umgeleitet.

Die neue Linienführung ist in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag (Arbeitsbeginn 1.30 Uhr) eingerichtet worden. Am Sonntag wurde auf dem Kreuzplatz bereits intensiv gearbeitet. Das neue Verkehrsregime musste seine Bewährungsprobe am Montagmorgen beim Einsetzen des Berufsverkehrs bestehen. Es gab den auch tatächlich auf der T5 einen kilometerlangen Rückstau von Aarau bis zur Auffahrt Wynenfeld Buchs. «Der Zeitverlust betrug 20 Minuten», erklärt ein Stau-Steher. Nach 8.30 Uhr löste sich die Kolonne weitgehend auf.

Seit Sonntag ist der Autobahnzubringer in Richtung Stadtzentrum gesperrt. Es muss mit längeren Staus gerechnet werden. Der Verkehrsfluss ins Stadtzentrum oder in Richtung Kanton Solothurn wird umgeleitet.

Seit Sonntag ist der Autobahnzubringer in Richtung Stadtzentrum gesperrt. Es muss mit längeren Staus gerechnet werden. Der Verkehrsfluss ins Stadtzentrum oder in Richtung Kanton Solothurn wird umgeleitet.

Problemlos war es in der Aarauer Innenstadt/Bahnhofstrasse. Das Verkehrsregime hat sich laut Kreisingenieur Michael Wagner bewährt. Aus verkehrstechnischer Sicht sei es gut gelaufen. Wagner hofft auf weiterhin schönes Wetter, insbesondere einen regenfreien Freitag, an dem die Teerarbeiten ausgeführt werden sollen.

Wenn alles gut läuft, ist die Sanierung am kommenden Wochenende zwar noch nicht abgeschlossen, aber die verkehrstechnisch heikelste Phase überstanden. Bis dann besteht grosse Staugefahr.

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