Oberentfelden

Keiner zu klein, ein Tambour zu sein

Bei strahlendem Sonnenschein zogen über 600 junge Trommler und Pfeifer durch Oberentfelden. Anlass war das 36. Zentralschweizerische Jungtambouren- und Jungpfeiferfest in den beiden Entfelden.

«Mann, ist die schwer», jammerte ein etwa 8-jähriger Bub gestern Nachmittag vor Beginn des Festumzugs des Zentralschweizerischen Jungtambouren- und Jungpfeiferfests in Oberentfelden. Mühsam buckelte er seine Trommel zur Bereitstellungszone. Seine Backen knallrot, seine Stirn schweissnass.

Um Punkt 14 Uhr gings dann los: zum Festumzug, dem Höhepunkt des Zentralschweizerischen. Über 600 Kinder und Jugendliche trommelten und pfiffen durch Oberentfelden. Mittendrin der Bub mit den roten Backen. Nun hatte er seine Trommel elegant umgehängt, schritt stolz mit seinen Tambouren-Gspändli im Gleichschritt und trommelte mit vollem Einsatz im Takt.

Vergessen die Mühen von vorhin. Die Strassen der anderthalb Kilometer langen Umzugsstrecke waren gesäumt von hunderten von Schaulustigen und Fans. Angeführt wurde der Festzug von T-O-M, dem Tambourenverein Oberentfelden Muhen. Er hatte das vergangene Wochenende organisiert (AZ vom 18.9.2019). OK-Präsident und Gemeindeammann von Unterentfelden, Heinz Lüscher, strahlte mit der Sonne um die Wette.

Sein Fazit: «Es war ein fröhliches und schönes Fest mit vielen motivierten Helfern und zufriedenen Teilnehmern.» Bei den warmen Temperaturen kam es nicht von ungefähr, dass die Teilnehmer nach dem Umzug beim Softeisstand wieder in Reih und Glied standen. (mei)

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