«Voice of Switzerland»

Keine Finalshow vor Publikum: Martina «Mary» Vogel singt in Dürrenäsch

Im Finale am Montag will Mary Vogel alles geben.

Im Finale am Montag will Mary Vogel alles geben.

Eigentlich hätte das Finale von «The Voice of Switzerland» vor grossem Live-Publikum stattfinden sollen. Doch aufgrund der aktuellen Lage musste der Sender 3+ umorganisieren.

Das Finale findet nun kommenden Montag in den Wohnzimmern der acht Finalisten statt. Das hat der Sender am Mittwoch bekannt gegeben.

Mit dabei als einzige Aargauer Kandidatin: Martina «Mary» Vogel (32) aus Dürrenäsch. Die Rockabella mit den blauen Haaren und der rauchigen Stimme hat die Juroren mit all ihren Auftritten aus den Socken gehauen, allen voran die Büetzer Buebe. Für Trauffer ist sie nicht nur ein Geschenk des Himmels: «Es war Liebe auf den ersten Ton – und es ist Liebe geblieben», schwärmte er bei den Battles.

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24.3.2020

Stube statt Fernsehstudio, Ständerlampe statt Scheinwerfer, kein Publikum - eine charmante Situation, aber auch eine merkwürdige, findet Mary Vogel. «Meine Stube ist sonst der Ort, an dem ich runterfahre, wo ich ruhige Musik mache.» Ausgerechnet hier zu Höchstform aufzulaufen, sich geistig auf die grosse Bühne zu versetzen, werde eine grosse Herausforderung sein. «Die Stimmung, das direkte Feedback des Publikums, das wird fehlen», sagt sie.

Trotzdem; Mary Vogel ist froh, dass das Finale überhaupt stattfinden kann. «Es gibt mir die Möglichkeit, die belastende Situation zwischendurch zu vergessen und an etwas anderes zu denken. Um diese Ablenkung bin ich sehr froh - und hoffentlich auch die Zuschauer.»

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Natürlich will sie am Montag alles geben. Dafür übt sie täglich, ihre Finger sind wund vom Gitarrespielen. Ihr Ehrgeiz? «Riesig. Näher am Sieg kann man gar nicht sein. Jetzt will ich auch gewinnen», sagt sie und lacht. Doch für den Sieg braucht es nicht nur sie. Es braucht vor allem auch das Publikum, das im Telefon-Voting für sie abstimmt. «Es wäre für mich das Grösste, wenn mir die Aargauerinnen und Aargauer helfen würden, den Sieg nach Dürrenäsch zu holen.»

Die Einnahmen aus dem Telefon-Voting leitet 3+ übrigens der Glückskette weiter, als Spende für Corona-Betroffene.

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