Die Programmbewertung habe "ein ungenügendes Wirkungsergebnis" ergeben, heisst in den am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Bundesrats. Damit werde der Bund das Agglomerationsprogramm Aargau-Ost nicht mitfinanzieren.

Der Bericht und Antrag des Bundesrat geht nun bis Ende April in eine Vernehmlassung. Der Bund hatte für das Programm Aargau-Ost in der ersten und zweiten Generation insgesamt mit 105 Millionen Franken gesprochen.

Weiterhin Bundesgeld soll der Kanton Aargau für das Agglomerationsprogramm Aareland erhalten, das er gemeinsam mit dem Kanton Solothurn erarbeitete. Die Summe beträgt in der dritten Generation 27,4 Millionen Franken und entspricht einem Beitragssatz von 35 Prozent.

Bei Aareland geht um die Aufwertung der Oltnerstrasse in Aarburg und der Ortsdurchfahrt Rothrist. Weitere Projekte sollen dazu beitragen, den motorisierten und öffentlichen Verkehr auf der Strasse im Korridor Olten-Aarburg und Rothrist-Zofingen zu verflüssigen.

Weiteres Geld für Limmatalbahn

Indirekt soll der Aargau auch über das Agglomerationsprogramm Limmattal, das gemeinsam mit dem Kanton Zürich beim Bund eingereicht wurde, von Bundesgeldern profitieren.

Das Schlüsselprojekt ist die Limmattalbahn, konkret geht es um den Abschnitt Schlieren-Dietikon-Killwangen/Spreitenbach. Insgesamt stellt der Bundesrat 207,4 Millionen Franken in Aussicht. Der Beitragssatz beträgt 35 Prozent.

Das aargauische Fricktal profitiert über das Agglomerationsprogramm Basel mit 106,6 Millionen Franken. Der Beitragssatz beträgt 40 Prozent. (sda)