Im Mai hatte die Aargauer Zeitung AZ publik gemacht, dass die Gemeinde Suhr gegen die Keba AG als Betreiberin der Eisbahn und die Stadt Aarau als Bauherrin Bussen ausgesprochen hatte, weil Baubewilligungs-Auflagen nicht eingehalten wurden. Es ging dabei um die Lüftung des Minergie-Baus. Sie darf zwischen 23 Uhr und 6 Uhr nicht laufen. Dies war aber doch der Fall gewesen, weshalb sich Anwohner bei der Standortgemeinde Suhr beschwert hatten. Die Lüftung lief offenbar, weil sie sich aufgrund der automatisch gemessenen Luftfeuchtigkeit von alleine eingeschalten hatte. Wie hoch die Bussen waren, gab die Gemeinde Suhr nicht bekannt.

Auf Anfrage der AZ sagt nun Aaraus Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker, dass sowohl die Stadt als auch die Keba AG gegen die Bussenverfügungen Einsprache erhoben hätten. «Ende Mai fanden Gespräche zwischen den Beteiligten statt», sagt er. «Dabei hat man sich auf die Bussenhöhe und auf das weitere Vorgehen geeinigt.» Mittlerweile seien die Verfahren abgeschlossen. (nro)