Aarau
Kartenbesitzerin über Antiquitätenhändler: «Ich halte nicht viel von ihm»

Frieda M. aus Aarau war vor kurzem im Besitz der Gyger-Karte, welche die Zentralbibliothek Zürich bei einer Auktion erworben hatte. Nun nimmt sie erstmals Stellung zum Verkauf des wertvollen Stücks.

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Nachdem die az Aargauer Zeitung gestern berichtet hatte, dass die ehemalige Besitzerin der Gyger-Karte nichts von der erfolgreichen Auktion des historisch wertvollen Dokumentes gewusst hatte, sagte sie nun gegenüber Tele M1, sie halte «nicht viel» vom Antiquitätenhändler, den ihre Mutter mit dem Verkauf der Karte beauftragt hatte.

Dieser hatte sich nicht mehr bei der Seengerin gemeldet, obwohl die Auktion bereits im Dezember 2011 stattgefunden hatte. Seniorin Frieda M. und ihre Tochter hatten nur durch Zufall aus den Medien vom Verkauf an die Zentralbibliothek (ZB) Zürich erfahren.

Die Kartenabteilung der ZB konnte die Karte für 9000 Franken kaufen. Leiter Jost Schmid sagte gestern, er hätte wenn nötig auch mehr für die Dokumentation von 1635 über den Grenzstreit zwischen den Zürchern und den Schwyzern am oberen Zürichsee bezahlt. (az)

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