Aarau

Kanton kontrolliert und bekämpft Pflanzenschädlinge

Ambrosia und Feuerbrand geht es in den nächsten Monaten an den Kragen.

Ambrosia und Feuerbrand geht es in den nächsten Monaten an den Kragen.

Zwischen Ende Juli und Ende September führt das Stadtbauamt Aarau die alljährigen Kontrolle gegen die Ambrosiapflanze und die Bakterienkrankheit Feuerbrand durch. Beide Krankheitserreger sind melde- und bekämpfungspflichtig.

Die Kontrolle wird laut der Umweltfachstelle der Stadt Aarau auf allen Grünflächen des Stadtgebietes durchgeführt. So werden auf Liegenschaften, in Hausgärten und in öffentlichen Gartenanlagen vorhandene Ambrosiapflanzen und potentielle Wirtspflanzen des Feuerbrandes bekämpft.

Ambrosia ist eine eingeschleppte Pflanze, deren Pollen bei vielen Menschen Allergien auslösen können. Um die Ausbreitung der Ambrosia zu verhindern, werden aufkommende Pflanzen möglichst schnell vernichtet.

Die Pflanze wächst sehr spät, wesshalb die grünen Blüten erst gegen August sichtbar sind. Sie hat behaarte, stark verzweigte Stängel sowie stark eingeschnittene, beidseitig grüne Blätter.

Der Feuerbrand ist eine hochansteckende, meldpflichtige Bakterienkrankheit, deren Übertragunghauptsächlich während der Bltezeit im Frühjahr erfolgt. Als Übertrager dienen nicht nur Insekten und Vögel, sondern auch der Mensch.

Betroffen durch die Krankheit sind vor allem Kernobstbäume, Büsche und Bodenbedecker. Eine befallene Pflanze ist durch die braun-schwarzen Verfärbungen am Blatt erkennbar.

Neben Amrosia und Feuerbrand sind auch andere Neophyten weiterhin ein Thema, gerade der Saft des Riesenbärenklaus kann bei den heissen Temperaturen auf der Haut zu schweren Verbrennungen führen.

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