Densbüren

Kaisermatt Nord wird heute eingeweiht – 65 Beschäftigte finden hier Platz

Mit dem neuen Gebäude ist die Lifa-AG laut Georg Senn «total glücklich».

Mit dem neuen Gebäude ist die Lifa-AG laut Georg Senn «total glücklich».

Der Neubau der Lifa AG verschafft den eingemieteten Firmen Platz für das gewachsene Produktionsvolumen.

Wegen des wachsenden Produktionsvolumens benötigen die bei der Lifa AG in der Kaisermatt eingemieteten Firmen mehr Platz. Im Januar 2018 hat die Lifa AG deswegen in der Kaisermatt Nord mit dem Bau eines neuen, reinen Produktionsgebäudes begonnen. Am Dienstag hat nun die Goldbeck Rhomberg AG, die auf Bauten spezialisiert ist, die aus Systemelementen bestehen, das fertige Gebäude der Eigentümerin übergeben. Es handelt sich um einen zweigeschossigen Industriebau, der nach Angaben der Lifa AG 3200 m2 Produktions- und Logistikflächen beinhaltet und den eingemieteten Firmen einen besseren Warenfluss ermöglicht. Im Vollbetrieb bietet das Gebäude Platz für rund 65 Beschäftigte.

Der Industriekomplex Kaisermatt besteht nun aus fünf Gebäuden. Das jüngste bedingte die Verlegung des zuvor an dieser Stelle befindlichen Mitarbeiterparkplatzes nach Norden. Neue Mieter kommen dem Vernehmen nach nicht dazu. Vielmehr erfolgt eine interne Rochade: Die SWD AG (Stator- und Rotortechnik) macht an ihrem alten Standort in der Kaisermatt dem bisherigen Mieter LCD LaserCut AG Platz und bezieht das neue Gebäude.

Heute Tag der offenen Tür

Heute Freitag feiert die Lifa AG die Erweiterung mit einem Tag der offenen Tür. Zwischen 15 und 18.30 Uhr gibt es Grillwürste und Getränke. Die Öffentlichkeit erhält Einblick in den topmodernen Neubau und seine Infrastruktur inklusive Photovoltaik-Anlage und Lastwagen-Verladerampe. «Mit dem neuen Gebäude», sagt Lifa-CEO Georg Senn, «sind wir total glücklich» Beispielsweise in Sachen Qualität, Statik, Kosten und Termin. Senn spricht von einem spektakulären, in einer ganz neuen Industriebauart erstellten Gebäude.

Die Dienstleistungen der Lifa AG bestehen im Wesentlichen aus der langfristigen Planung und Ausführung von Industrie- und Gewerbebauten, der Immobilienverwaltung und der technischen Beratung. Dazu kommen Finanzdienstleistungen sowie die Bereiche Buchhaltung und Steuern. Wobei der ganze Finanz- und Administrationsbereich an die 2016 zu diesem Zweck gegründete acco ag ausgelagert wurde. Bei diesem Geschäftsmodell können sich die eingemieteten produzierenden Hightech-Firmen, wie Georg Senn erklärt, auf ihr eigentliches Geschäft konzentrieren. So haben sie keinen «Immobilienklotz» in der Bilanz.

Bei den in der Kaisermatt produzierenden Firmen (LCD LaserCut AG, SWD AG Stator- und Robotertechnik und MTA Mechatronic AG) handelt es sich um eigenständige Unternehmen. Insgesamt beschäftigen sie in Densbüren zusammen rund 120 Personen, dazu kommen etwa 50 externe Zulieferer.

Densbüren steckt in vielen Autos

Der Werkzeug-Vorrichtungsbau ist die Domäne der MTA AG. Die LCD AG ist ein unabhängiger Technologie- und Entwicklungspartner in der elektrischen Antriebstechnik. Ihr Kerngeschäft ist das Laserschneiden von Elektroblechen, ganzheitlich ergänzt mit innovativen Paketiertechnologien und umfassendem Pro- zess-Engineering. Die SWD AG ist ein unabhängiges Unternehmen für gestanzte Elektroblechpakete vom Automobil bis zur Medizin. Ihr Stolz sind hochautomatisierte eigenentwickelte Maschinen und Prozesse für höchste Präzision für Klein- und Gross-Serien. Kunden wie Daimler, BMW, Audi, Volvo, Bosch, ZF, Maxon etcetera vertrauen auf die Produkte aus der Kaisermatt. Die heutigen Geheimhaltungsanforderungen bedingen, wie Senn zu verstehen gibt, quasi «eine dicke Mauer» zwischen den Mietern der Lifa AG.

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