Biberstein
«Juraweid» in Biberstein ist an Auffahrt wieder offen

Dominique Gerber und Adriana Albertini sind die neuen Pächter im Ausflugrestaurant «Juraweid» und sie hoffen auf Sonne, damti der Neustart auch gelingt.

Heidi Hess
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Dominique Gerber und Adriana Albertini: «Uns gefällt es hier super.» Toni Widmer

Dominique Gerber und Adriana Albertini: «Uns gefällt es hier super.» Toni Widmer

Toni Widmer

«Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für die Neueröffnung im Mai.» So tönt es vom automatischen Telefonbeantworter der Gastwirtschaft «Juraweid».

Es ist eine gute Nachricht. Noch vor wenigen Monaten nämlich, im Dezember 2012, bedauerte das Ehepaar Christine und Urs Rohr, das altershalber aufhörte, dass man seit geraumer Zeit einen Pächter suche und keinen finde.

Wirtin Rohr sagte damals: «Mir tut es um die vielen Ausflügler leid, die nun vergeblich zur «Juraweid» wandern.»

Das müssen sie nicht mehr lange. Am 9 Mai geht die «Juraweid» wieder auf. Die neuen Pächter heissen Adriana Albertini und Dominique Gerber und leben in Rupperswil. Dafür haben die beiden eigens die Carpaccio Gastro GmbH gegründet.

Den Vertrag mit dem Kanton, in dessen Besitz das Ausflugsrestaurant ist, haben sie erst vor kurzem unterzeichnet. François Chapuis, Leiter Immobilien beim Departement Finanzen und Ressourcen, freuts. Es sei schwierig gewesen, jemanden zu finden, sagt er. Nach dem Zeitungsartikel im Dezember hätten sich aber noch einige Interessenten gemeldet.

Unerfahren sind die neuen Pächter nicht: Adriana Albertini ist in einem Gastronomiebetrieb aufgewachsen und hat die Hotelfachschule besucht, Dominique Gerber ist gelernter Koch.

Den Schlüssel zur «Juraweid» haben sie erst seit einigen Tagen. «Uns gefällt es hier super», sagt Gerber. Das Restaurant erhielt eine Farbauffrischung, die Möbel bleiben die gleichen. Beide wollen im Ausflugsrestaurant die «Tradition der vergangenen Jahre weiterleben lassen».

Man wird auf der Terrasse mit Blick in die Alpen also auch künftig einen Wurstsalat bestellen können. Vielleicht ist er etwas anders angerichtet, als es die Ausflügler von den Vorgängern gewohnt waren.

Zur Zeit sind Albertini und Gerber am Sichten und Aufräumen von Besteck, Pfannen und Geschirr. Auch bei der Lieferantenauswahl gibt es noch einige Entscheide zu treffen.

«Wir wollen mit lokalen und regionalen Produkten kochen», sagt Dominique Gerber. Zum Beispiel will er seinen Gästen Rindfleisch «vom Hof» anbieten.

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